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Beim internationalen Brief- und Warenpostversand der Deutschen Post steht erneut eine Preiserhöhung an.  

Briefkästen Deutsche Post
Lutsenko_Oleksandr / Shutterstock.com

Bereits von 2019 zu 2020 hatte die Post die Preise im internationalen Versand angehoben – und auch im kommenden Jahr wird der internationale Versand wieder einmal teurer. 

Mehr zu zahlen ist dann unter anderem beim internationalen Warenpostversand. In dieser Kategorie wird künftig zwischen dem Versand in die EU sowie ins nicht europäische Ausland unterschieden und die Kosten steigen merklich an, teils um knapp 3 Euro. Gerade diese Anpassung bedeutet erneut eine Umstellung für Postkunden, die diese Versandoptionen etwa für den Handel in die USA nutzen. So war aufgrund der Einschränkungen infolge der Corona-Pandemie vom 1. April kein Versand von Warenpost möglich. Erst seit September steht dieser wieder zur Verfügung, dabei sei mit langen Laufzeiten zu rechnen, erklärte die Post damals.

Die Portoänderungen 2021 im Überblick

Neben der Warenpost steigt auch das Porto bei Briefen, in der Dialogpost sowie beim Versand Presse International. Die folgenden Änderungen der Kosten für den internationalen Versand stehen bei der Deutschen Post zum 1. Januar 2021 an:

Warenpost International

Neben der Unterscheidung in Sendungen EU und Nicht-EU gibt es auch generell Preiserhöhungen im Kilotarif. 

Briefe International zum Kilotarif

Briefe kosten im Kilotarif künftig pro Stück 15 Cent und je Kilogramm 2,29 Euro mehr. Beim Einzeltarif für Standard-, Kompakt-, Groß- und Maxibriefe ändern sich die Preise nicht.

Direktmarketing International 

Der Preis je Kilogramm von 8,00 Euro bleibt bestehen, Änderungen gibt es aber im Stückpreis:

Presse International
Auch bei Pressesendungen wird im Kilotarif künftig zwischen Sendungen in die EU und ins nicht europäische Ausland unterschieden. Im Einzeltarif werden Economy-Sendungen teurer.

Höher ist zudem auch der Mindestauftragswert beim weltweiten Medienpaket, dem sogenannten M-Beutel. Dieser steigt von 10 auf 20 Euro. 

Alle neuen Preise (inkl. Informationen zur jeweiligen Umsatzsteuer), die ab 2021 in diesen Kategorien gelten, hat die Deutsche Post auch in einem PDF zusammengestellt

(Alle Angaben ohne Gewähr)

/ Geschrieben von Hanna Behn


Kommentare

#9 Thomas K. 2020-12-10 19:24
Finde die Erhöhung noch im Rahmen , gerade wenn man mit anderen Ländern vergleicht.
Allerdings finde ich die Kombination von steigenden Preisen und den massiven Einschränkungen bei Lieferungen in die USA/AUS/NZ problematisch. Wenn schon Erhöhung, dann bitte auch eine sicheren und "zügigen" Versand (ohne Schiff) und keine Lotterie (kommt Ware an und wenn ja, wann).
#8 gunnar 2020-12-09 15:13
das hat doch nichts mit lohnkosten zu tun. !!??
die könnten von ihren milliarden gewinnen ganz locker riesen lohnerhöhungen zahlen, wenn sie nur wollten.
und das ist warenpost international.!
würde mich wunder wenn der postbote selbst dahin fährt.
nein, da arbeiten andere für einen hungerlohn und haben nichts von den gewinnen.
:-((
#7 Frank 2020-12-08 08:50
Weiß gar nicht warum sich über eine Preiserhöhung im Bereich der Warenpost international so aufgeregt wird. Alles wird teurer, Personalkosten, Arbeitsmaterial , Treibstoff usw. Und am Ende soll der Mitarbeiter ja eigentlich auch einen vernünftigen Lohn erhalten, oder nicht? Es wird sich immer über steigende Kosten für Warensendungen und/oder Pakete beschwert, aber dann auch im gleichen Atemzug darüber das die Zusteller ja alle nicht genug verdienen. Was genau möchtet Ihr denn?
Wie heißt es so schön "wer Peanuts bezahlt muss mit Affen arbeiten", freue mich auf den nächsten Affen vor Eurer Türe, wenn eine Sendung kommt :-)
#6 Thomas K. 2020-12-04 21:32
Werde bezüglich USA auf jeden Fall erst einmal bei Transglobalexpr ess bleiben. Ein wenig teurer als DHL, aber sehr zuverlässig.
Leider gibt es keine wirkliche Alternative zu Australien und Neuseeland, ist momentan ein Glücksspiel.
Hatte zb. 2 Sendungen, nahe zu zeitglich, nach Hamilton (NZ) geschickt. Eine ist nach 3 wochen angekommen, die andere ist jetzt über 5 Wochen unterwegs und immer noch nicht angekommen.

Auch Tracking bei DHL kann man nahezu vergessen. Sendung nach Australien, die am 28.10. versendet wurde steht immer noch in Frankfurt, angeblich...let ztes Update war am 30.10. Alles leider sehr chaotisch.
In anderen Ländern läuft es besser, UK, Polen, Belgien...
#5 Reiner 2020-12-04 18:24
Die Preise für Warenpost International sind human und akzeptabel. Im Verhältnis zum Inlandsversand sehr sehr günstig. Meiner Meinung nach gibt es da eigentlich nichts zu bemängeln.
#4 Theo 2020-12-04 16:22
Also es ist ja nur das nicht-EU-Auslan d betroffen.
Und im Vergleich zu Österreich, Niederlande und anderen Ländern ist die Deutsche Post günstig (auch nach der Erhöhung). Ich finde die Preise absolut gerechtfertigt.
#3 Petra 2020-12-04 10:25
haben wir etwas anderes erwartet, als das die deutsche Post wieder mehr in unsere Taschen greift? Es gibt ja noch Transglobal Express.
So kommen die Sendungen wenigstens viel schneller an.
#2 Stephan Eschen 2020-12-04 10:05
Leider gilt das wie immer nur in eine Richtung.
Dank des unsinnigen Weltpostvereins zahlt China weiterhin fast kein Porto.
das zahlen weiterhin wir für die Chinesen weil die angeblich ein Entwicklungslan d sind
#1 gunnar 2020-12-04 08:24
deutschland wird für internationale käufer von kleinpreisigen artikeln immer uninteressanter.
2019 sind die umsätze schon schlagartig um 50% gesunken, durch corona nochmal 70%,
jetzt werden wohl auch die letzten abspringen.
den versandkosten sind ja nicht nur das porto.
und es zahlt keiner für einen 5.- oder 10.- artikel am ende im schnitt 10.- versandkosten.
aber die aktionäre wird es wieder freuen.



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