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Kunden der Deutschen Post DHL müssen ab Juli 2018 für Bücher- und Warensendungen tiefer in die Tasche greifen. Allgemeine Kostensteigerungen würden eine Preiserhöhung notwendig machen, so das Unternehmen.

Deutsche Post Paketzusteller
© Deutsche Post DHL Group

In schöner Regelmäßigkeit erhöht die Deutsche Post DHL die Preise für ihre Dienstleistungen. 2016 wurde das Briefporto für Geschäftskunden auf 70 Cent erhöht, im vergangenen Jahr war der Express-Versand dran und nun sind die Bücher- und Warensendungen an der Reihe. Ab dem 1. Juli 2018 steigen hier die Preise. Die Büchersendung Groß (bis 500 Gramm) kostet danach 1,20 Euro statt wie bisher einen Euro, der Preis für die Büchersendung Maxi (bis 1.000 Gramm) wird von 1,65 Euro auf 1,70 Euro erhöht.

Das Porto für die Warensendung Groß (bis 500) verteuert sich von 1,90 Euro auf 2,20 Euro. Immerhin erhöht die Deutsche Post hier die Rabatte wiederum um 30 Cent, sodass die rabattierten Preise für die Warensendung Groß gleich bleiben. Den größten Preissprung erlebt die Warensendung Kompakt (bis 50 Gramm): Von bislang 0,90 Euro wird diese um 40 Cent auf 1,30 verteuert. Andere Briefprodukte sind von der Preiserhöhung nicht betroffen.

Gestiegene Kosten sorgen für den Preissprung

Die Deutsche Post begründet den Preissprung mit allgemeinen Kostensteigerungen. Die letzte Preiserhöhung bei Bücher- und Warensendungen gab es 2013. In den vergangenen fünf Jahren seien aber die Transportkosten aufgrund steigender Durchschnittsvolumina gestiegen. „Um die Qualität dieser Dienstleistung langfristig zu sichern“, seien zudem zusätzliche Investitionen nötig, so das Unternehmen. Im internationalen Vergleich liege das Entgelt für eine nationale Bücher- und Warensendung weiterhin auf Durchschnittsniveau.

 

/ Geschrieben von Christoph Pech


Kommentare

#1 J.P. 2018-05-23 14:24
Keine Frage, Preisanpassunge n müssen von Zeit zu Zeit sein.
Aber eine Preiserhöhung von ca.40% für Warensendungen bis 50 Gramm erfüllt nach meiner Auffassung den Tatbestand des Wuchers. Hier hat die Regulierungsbeh örde mal wieder kräftig versagt und ist dem Lobbyismus von Amazon und co. fleißig gefolgt.
Das diese massive Preiserhöhung nur die kleinen Händler in den Ruin treiben wird, ist da dann einfach egal.
In diesem Sinne.....



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