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GLS weitet sein Lastenrad-Projekt aus. Seit Anfang März sind die Lieferboten auch in Nürnberg, Düsseldorf und Dortmund per E-Bike unterwegs. Insgesamt hat GLS seine Lastenrad-Flotte um 10 E-Bikes erweitert. Mittelfristig soll deutlich aufgestockt werden.

GLS Lastenfahrrad mit Anhänger
© GLS

Bereits seit August 2016 testet GLS in Konstanz den Einsatz von Lastenfahrrädern. Die Testphase wurde nun erfolgreich beendet. Die emissionsarme Zustellung wurde von GLS nun in drei weitere Städte gebracht: Seit Anfang März sind E-Bikes in Nürnberg, Düsseldorf und Dortmund unterwegs. Zeitnah folgt Darmstadt, im Laufe des Jahres noch Hamburg.

Lastenräder durch Anhänger flexibler

„Zunächst setzen wir zehn weitere eBikes ein“, erklärt Martin Seidenberg, Vorsitzender der GLS Germany-Geschäftsführung. „Aber wir wollen mittelfristig deutlich aufstocken.“ Nach Unternehmensangaben spart GLS in Konstanz durch den Einsatz der Lastenfahrräder bereits ein dieselbetriebenes Zustellfahrzeug ein. „Mit jedem weiteren Lastenfahrrad kommen wir unserem Ziel, die Paketlogistik noch ressourcenschonender zu betreiben, einen kleinen Schritt näher“, so Martin Seidenberg. Die Lastenräder sind vor allem durch den Anhänger flexibel einsetzbar, da so schnell auf unterschiedliche Transportvolumen und Auslastungen reagiert werden kann.

Neben Deutschland schickt GLS auch in Belgien, Italien, Österreich, Ungarn und Spanien E-Bikes auf die Straße. Das Ziel hinter dem Einsatz der Lastenfahrräder ist wie bei der Konkurrenz die Reduzierung der CO2-Emissionen. Im Rahmen seiner ThinkGreen-Initiative optimiert der Paketdienstleister gezielt Prozesse und verwendet Ressourcen effizienter.

/ Geschrieben von Julia Ptock


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