FedEx bringt seinen taggenauen E-Commerce-Service International Connect Plus (FICP) in weitere Märkte, darunter auch nach Deutschland.

FedEx-Umschläge
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Der E-Commerce-Zustellservice FedEx International Connect Plus steht ab sofort auch in Deutschland, Österreich, Frankreich, Spanien, Polen, Schweden, Belgien und den Niederlanden zur Verfügung, wie der Logistiker verkündet hat. Damit weitet FedEx seinen Service nach einem erfolgreichen Start im Januar 2021 großflächig aus – zunächst war FICP in Großbritannien und Italien verfügbar.

FedEx reagiert mit der verstärkten Fokussierung auf E-Commerce-Services auf die aktuelle Entwicklung am Markt: Wie das Unternehmen erklärt, habe sich das Einkaufsverhalten der Verbraucher im Rahmen der Coronakrise nachhaltig verändert. Die Ausgaben beim Online-Shopping sollen Prognosen zufolge in diesem Jahr weltweit um 14 Prozent auf 2,96 Billionen Euro steigen. FedEx gestalte deshalb sein Produktportfolio für E-Commerce-Kunden um.

„Ein wichtiger Pfeiler der Wachstumsstrategie“

Hinter FedEx International Connect Plus steckt ein größeres Angebot von E-Commerce-Services. Mit dem Programm sollen Händler mehr Kunden in europäischen und globalen Märkten erschließen können, um weiter zu wachsen. Gleichzeitig sei FICP auch für FedEx selbst „ein wichtiger Pfeiler der Wachstumsstrategie“ in Europa.

„Seit wir FedEx International Connect Plus zu Beginn dieses Jahres in Italien und Großbritannien eingeführt haben, wird es von E-Commerce-Unternehmen und Verbrauchern sehr gut angenommen“, erklärt Wouter Roels, Senior Vice President Marketing International bei FedEx Express Europe. „Als Teil unserer europäischen Wachstumsstrategie ist es unser Ziel, unseren Kunden eine breitere Palette an Versandlösungen und Dienstleistungen anzubieten, die sowohl einfach zu nutzen sind als auch individuelle Zustellanforderungen erfüllen.“

Mehr Transparenz und Auswahl für Kunden

Mit FICP sollen Händler deshalb ihren Kunden auch eine größere Auswahl an Versandoptionen anbieten können. Die europäischen Kunden von FedEx werden durch den neuen Service zudem „mit fast drei Vierteln des weltweiten Bruttoinlandsprodukts“ verbunden. Ein weiterer Ausbau des Services, der bis Ende 2021 abgeschlossen sein soll, soll diesen Anteil auf fast 90 Prozent erhöhen. FedEx International Connect Plus verbinde nach Unternehmensangaben den internationalen und taggenauen Zustellservice mit der Expertise bei der Zollabfertigung. Zudem sollen Kunden mit dem neuen Service genauer über den Versandstatus ihrer Pakete informiert werden.

FedEx International Connect Plus ist derzeit im FedEx-Netzwerk auf 240 Strecken aus Europa heraus verfügbar und soll auf mehr als 600 Strecken erweitert werden. Bis Ende 2021 seien damit voraussichtlich über 150 innereuropäische und 200 weltweite Strecken mehr verfügbar, kündigt FedEx an.

/ Geschrieben von Michael Pohlgeers

Kommentare

#1 Detlef Löffelholz 2021-06-02 09:46
Fedex hätte nichts Neues erfinden müssen. Das ist nur Sand in die Augen gestreut:
Ware, die wir aus den USA bekommen, wurde meistens in Paris festgehalten für ein paar Tage um dem Kunden so unterschwellig mitzuteilen, daß er demnächst doch wohl besser per Express bestellt.
Das macht kein anderer uns bekannter Logistiker. Daher fällt dieser bei uns auch nicht in die engere Wahl.



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