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Geschäfts- und Privatkunden der DHL müssen sich auf einen Zuschlag beim Versand von Paketen in die USA einstellen. Grund sind die geringen Transportkapazitäten.

DHL Flugzeug
Andrew Harker/Shutterstock.com

Zahlreiche Flugzeuge bleiben aufgrund der Coronakrise aktuell auf dem Boden. Damit haben auch die hiesigen KEP-Dienstleister zu kämpfen, die Transportkapazitäten für Briefe und Pakete ins Ausland sind aktuell erheblich reduziert. Darauf muss die DHL nun reagieren und hat entsprechende Maßnahmen für den Versand in die USA ergriffen. Wie der Konzern auf seiner Seite schreibt, kann „der Versand von Briefen und Paketen nur unter besonderen Maßnahmen aufrechterhalten werden“.

Ab 1. April: Aufpreis von mindestens 16 Euro

Briefsendungen (Dokumente) können nach wie vor in die USA geschickt werden, der Versand von Warenpost- und Päckchen-Sendungen ist bis auf Weiteres allerdings nicht mehr möglich. Für Privatkunden gilt: „Für den Paketversand in die USA steht ab dem 01.04.2020 bis auf Weiteres nur noch der Versand von Paketen in Verbindung mit dem Service Premium zur Verfügung“, so auf der Website des Logistikers zu lesen. Je nach Gewicht des Pakets, werden hier zusätzliche Kosten zwischen 16 und 90 Euro fällig:

Paket Premium
© Screenshot DHL

Dauer der Regelung noch nicht bekannt

Geschäftskunden können weiterhin mit dem Service Paket International in die USA versenden. Hier wird ebenfalls pauschal und für jedes Paket ein Krisenzuschlag von 16 Euro erhoben, unabhängig vom Gewicht der Sendung.

Auf Nachfrage über die Dauer dieser Einschränkung, teilte uns die DHL folgendes mit: „Die Einschränkungen beim Versand von Briefen und Paketen in die USA resultieren aus den aktuell reduzierten Beförderungskapazitäten. Wie lange diese Situation anhält, können wir aufgrund der dynamischen Lage leider nicht vorhersehen.“

/ Geschrieben von Corinna Flemming


Kommentare

#41 Natalia Macheit 2020-06-28 23:59
Ich habe ein Paket nach USA geschickt und leider es ist nicht angekommen. Die Geschäncke für meine Familie sind verloren. :(
Unzufrieden mit DHL
#40 Lena 2020-06-24 16:33
Nach drei Wochen Lieferzeit kam mein Paket (10kg) in den USA an, da will ich gar nicht meckern. Ich versende öfter mal in die USA und es hat früher auch schon mal länger gedauert, gerade z.B. zur Weihnachtszeit.
Aber kann man für derzeit 90 € Versandkosten nicht erwarten, dass die Sendung heil und mit vollständigem Inhalt geliefert wird? Scheinbar nicht, denn das Paket war total ramponiert, hatte Löcher und es fehlte einiges an Inhalt.
Dem fehlenden Inhalt nach wurde hier meiner Meinung nach schlicht und einfach geklaut und das lässt sich nicht mehr mit Corona entschuldigen!!
Als privater Versender fühle ich mich ohnehin benachteiligt, weil mir die Möglichkeit eines relativ preisgünstigen Warenversandes genommen wurde, indem man Briefsendungen mit Wareninhalt nicht mehr zulässt. Das dürfen nur noch Geschäftskunden .
#39 regina 2020-06-17 19:09
Paket am 19.05.2020 Richtung USA aufgegeben...se itdem keine weitere Nachverfolgung möglich . Angekommen ist nichts. Tolles Ergebnis für 88,99€.Angeblic h dauert es lediglich etwas länger...von nicht ankommen war nicht die Rede. Sonst hätte ich das Paket nicht aufgegeben.
#38 Tom 2020-06-15 08:23
Schon interessant was hier als Kommentar so alles geschrieben wird. Mein gestriges Paket kostete nun auch 16 Euro mehr, was mich wenig begeistert hat.
ABER wer auch nur halbwegs eine kleine Ahnung hat was seit Corona auf dem weltweiten Luftfracht-Mark t abgeht, der kann es nachvollziehen, dass nicht nur die Kapazitäten erheblich geringer sind, sondern auch die Preise für Luftfracht massiv gestiegen sind. Mag sein, dass all das jemand ignorieren möchte, der lieber spart, doch so ist das Leben nun mal. Angebot und Nachfrage
regeln den Preis - eigentlich etwas das man schon sehr früh in der Schule gelernt hat.... oder wer nur sich selbst sieht... der halt eben nicht....
#37 Angelika 2020-06-11 21:14
Wie bitte!?!? Die Paketgebühren sind schon ohne Krisenzuschlag hoch!!
Und wie lange soll das gelten!!
Überhaupt ist die Internationale Post derzeit ewig unterwegs!!!
#36 Maria 2020-06-11 14:53
Unsere Enkel warten sehnsüchtig auf ein Paket von Oma und Opa. Ich finde es eine Frechheit die Kosten von bisher 16 Euro auf 53 EUR zu erhöhen.. Reine Abzocke
#35 I. Golden 2020-06-06 11:27
Die Abzocke mit dem Päckchen-/Paket versand ist eine Unverschämtheit ; es kommen aber auch keine Briefe an! Ich habe zwei Geburtstagsbrie fe Ende April per "Luftpost" in die USA abgeschickt, damit sie Ende Mai dort ankommen! - Bis heute wurden sie nicht erhalten! Eigentlich wollte ich zu den diesjährigen Geburtstagen gratulieren!
Wird Zeit, daß dieses Dilemma öffentlich diskutiert wird!
#34 Andreas 2020-06-04 19:40
Geschenk für die USA
Gewicht: 100 Gramm!
Größe der Verpackung: 14x14x10cm
Preis laut Webseite hier: Tarif M = 16 Euro Filialpreis
Preis laut Filiale = 53 Euro ???
#33 Isolde 2020-05-31 12:53
Mit der Coronaausrede hat die Post eine Marktlücke zum Abzocken enddeckt.-10000 Angestellte vorsorglichen testen lassen darf dann der Kunde mit erhöhten Gebüren bezahlen.Außerd em hat ihnen die Bundesnetzagent ur wegen der Portoerhöhung auf die Finger geklopft und das mus auch rein geholt werden.Einfach keine Pakete mehr schicken und warten bis sie es wieder zurück nehmen müssen.
#32 Claudia 2020-05-28 13:04
Ich wollte auch Ende April 2 Geburtstags-Päc kchen (je 1 kg) an Freundinnen in die USA senden. Da hätte ich normalerweise 16 € pro Päckchen gezahlt, jetzt hätte ich 53,99 € zahlen sollen. Das habe ich dankend abgelehnt. Meine Freundinnen haben glücklicherweis e Verständnis, dass ich diese Abzocke nicht mitmache, und müssen jetzt halt monatelang auf ihre Geschenke warten.
Angeblich lassen die USA keine Päckchen rein, Premiumpakete schon. Die Logik verstehe ich nicht. Und Waren aus den USA kommen auch in Deutschland an. Vielleicht ist das die Logik von Nr. 45. :-/



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