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Der Logistikdienstleister DPD will die Deutsche Post herausfordern. Mit einer einheitlichen Marke, mit zukünftig 22.000 Standorten in Europa und der Ausweitung des einstündigen Zustellungsfensters auf insgesamt 20 Märkte, will sich das Unternehmen weitere Marktanteile sichern.

DPD neues Logo
© DPD

Der Paket- und Expressdienstleister DPD hat in einer Unternehmensmeldung bekannt gegeben, zukünftig unter einem neuen und einheitlichen Erscheinungsbild auftreten zu wollen. Mit dem harmonisierten Auftritt will das Unternehmen seine internationalen Ambitionen unterstreichen. Bisher steht die DPDgroup im europäischen Paketmarkt an zweiter Position.

Ein modernisierter Würfel für alle

Das neue Erscheinungsbild wirkt sich auf 22 europäische Märkte aus. Zukünftig wird das Würfelsymbol in modernisierter Form zum Bestandteil aller Marken der DPDgroup. In Deutschland wird die Umstellung auf das neue Design insgesamt bis zu drei Jahre in Anspruch nehmen. Bis Ende März dieses Jahres sollen aber sämtliche Online-Präsenzen, sowie erste Fahrzeuge und Gebäude umgestellt werden. Neue Uniformen erhalten die Zusteller im Juli. Die 6.000 Paketshops sollen im Mai unter dem Namen „Pickup“ einen einheitlichen Markenauftritt erhalten.

 

„Unser neuer Markenauftritt steht für den erfolgreichen Wandel von DPD zu einem modernen Dienstleister, der nicht nur beim klassischen B2B-Versand überzeugt, sondern auch für alle Unternehmen im boomenden E-Commerce-Markt ein innovativer Partner auf Augenhöhe ist”, erklärt DPD CEO Boris Winkelmann.

DPDgroup Marken mit neuem Logo
© DPD - DPDgroup Marken

 

Predict soll in 20 Märkten zur Verfügung stehen

Neben dem neuen Auftritt gab das Unternehmen auch die Ausweitung des 1h-Zustellzeitfensters bekannt. Der Service Predict wird bisher nur in Deutschland und Großbritannien angeboten. Die privaten Empfänger nehmen den Service laut DPD sehr gut an, weswegen Predict im Rahmen der gruppenweiten B2C-Wachstumsstrategie deutlich ausgeweitet werden soll. Bis Mitte 2015 soll Predict in 20 Märkten zur Verfügung stehen.

 

Neben der Erweiterung des Services wird auch das Paketshop-Netzwerk vergrößert. Aktuell gibt es 16.000 Standorte. So sollen in Großbritannien im Laufe des Jahres 2.500 Shops und in Spanien 1.000 neue Shops entstehen. Das Netzwerk beinhaltet dann in 13 europäischen Märkten 22.000 Paketshops. Perspektivisch plant DPD für 2016 weitere 4.000 Shops.

 

Die Expansionsstrategie wird durch das gute Geschäftsjahr 2014 gestützt. Die Muttergesellschaft GeoPost konnte für 2014 einen Umsatz von 4,9 Milliarden Euro verbuchen. Das entspricht einem Plus von 13,3 Prozent im Vergleich zu 2013. Das Paketvolumen stieg um 10,7 Prozent. Die Paketmenge im B2C-Bereich wuchs um 21 Prozent.

/ Geschrieben von Julia Ptock


Kommentare

#1 Günter Klein 2015-03-20 13:16
auch ein neues Erscheinungsbil d allein sorgt nicht für besseren Service mit z.B. Fahrern, die die deutsche Sprache beherrschen,
Infos und schnelle unbürokratische Bearbeitung bei Schadensfällen u.v.m.
Vorteil für DPD: Die anderen Anbieter sind auch nicht besser!
Welch ein Qualitätskriter ium!



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