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Der Elektro-Transporter-Hersteller StreetScooter soll aktuell mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Unter anderem gibt es technische Probleme, die das StartUp beheben muss.

StreetScooter
© Deutsche Post DHL Group

Die Erfolgsgeschichte des deutschen StartUps StreetScooter scheint aktuell etwas ins Stocken geraten zu sein. Der Hersteller von E-Transportern aus Aachen soll unter anderem mit einer geringen Nachfrage zu kämpfen haben. Wie ecomento.de mit Verweis auf einen Bericht bei der Welt schreibt, wurden im vergangenen Jahr lediglich 4.500 Lieferwagen produziert. Der ursprüngliche Plan des Unternehmens war es allerdings bereits ab 2017 jährlich bis zu 10.000 der Elektro-Transporter zu bauen. Grund hierfür ist allen Anschein nach die stagnierende Nachfrage. Bislang ging der Großteil der Wagen an die Konzernmutter Deutsche Post DHL Group, Aufträge von Drittfirmen hielten sich nach Angaben der Welt bislang in Grenzen. Der Bonner Konzern selber begründet die deutlich geringe Produktion an Fahrzeugen mit „Produktionsumstellungen“.

Außerdem sollen technische Probleme die StreetScooter aktuell ausbremsen. Zuletzt gab es immer wieder Berichte über Fahrzeuge, die scheinbar ohne fremdes Einwirken Feuer fingen. Im März vergangenen Jahres mussten sogar Hunderte Fahrzeuge wegen Brandgefahr aus dem Verkehr gezogen werden.

Firmenchef Jörg Sommer nimmt seinen Hut

Erst vor wenigen Tagen gab es eine weitere überraschende Botschaft aus dem Hause StreetScooter: Firmenchef Jörg Sommer hat nach nicht einmal einem Jahr an der Spitze das Unternehmen wieder verlassen. Als Grund wurden „unterschiedliche Auffassungen zur zukünftigen Ausrichtung des Unternehmens“ genannt. Sommer sollte die Expansion des Unternehmens, welches noch immer nicht profitabel arbeitet, in den USA und China vorantreiben.

/ Geschrieben von Corinna Flemming


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