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Wie das Unternehmen jetzt bekannt gab, stammt der neue „Mitarbeiter“ im Amazon Logistikcenter von Winsen aus der Serie „Amazon Robotics“, die eigens vom Konzern hergestellt wird. Der Transportroboter soll Prozesse beschleunigen, um auch in Zukunft der Masse an Aufträgen gerecht zu werden, ohne dabei Abstriche beim Kundenservice machen zu müssen. 

Handschlag© Willyam Bradberry / Shutterstock.com  

Der Verwendung von Transportrobotern soll nun auch in Deutschland Einzug erhalten. Die neuen elektrischen Helfer sollen es den Lagerarbeitern (den sogenannten Pickern) ermöglichen, Produkte schneller zu finden, indem die Regale mit der entsprechenden Bestellung zum Mitarbeiter transportiert werden. Was in einigen ausländischen Zentren bereits erfolgreich praktiziert wird, ist jetzt auch für den deutschen Markt geplant. Damit will das Unternehmen dem stetigen Wachstum gerecht werden und aktiv mit Innovationen und neuen Technologien den ansteigenden Kundenwünschen entgegenkommen.

Effizienzsteigerung weltweit

Bereits an verschiedenen Standorten in Großbritannien, Polen und den USA werden die Robotersysteme zur Effizienzsteigerung eingesetzt. Zukünftig sollen noch mehr Länder, nach Deutschland höchstwahrscheinlich auch Italien und Spanien, mit den elektrischen Helfern ausgestattet werden. Bereits im Jahr 2015 gab Amazon bekannt, mit der Einführung von Robotern im Unternehmen die Bearbeitungszeit von Bestellungen drastisch senken zu können, in einigen Fällen auf nur wenige Minuten von vorher Stunden. Das erfreut nicht nur Kunden, die ihre Produkte so noch schneller in den Händen halten können, sondern wirkt sich auch positiv auf das Lager aus. Durch die schnellere Verarbeitung lassen sich in den Zentren so bis zu 50 Prozent mehr Waren lagern.

Keine Konkurrenz für bereits bestehende Mitarbeiter

Mike Roth, Vice President Costumer Fulfillment, betont aber, dass die Mitarbeiter von Amazon durch den Einsatz von Robotern nicht um ihren Job bangen müssen. Die elektronischen Helfer sollen keine bestehenden Arbeitnehmer ersetzen, sondern lediglich neue Möglichkeiten in den Logistikzentren schaffen. Dazu zählt beispielsweise der Ausbau in den Bereichen  IT- und Engineering-Support. Die menschliche Arbeitskraft soll aber auch in Zukunft einen großen Teil bei Amazon ausmachen. Nach Angaben von Roth sollen alleine in diesem Jahr 2.000 neue Arbeitsplätze beim Versandhändler geschaffen werden.

 

/ Geschrieben von Corinna Flemming


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