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DPD ermöglicht es seinen Kunden ab sofort, über die KI von Amazon Fragen zum Versandstatus zu stellen. Der KEP-Dienstleister hat dafür eine eigene Anwendung für den cloudbasierten Sprachdienst Alexa auf Amazon Echo und Echo Dot entwickelt.

Amazon Echo steht auf Sofa Tisch, Familie im Hintergrund
© DPD

Alexa! Wo ist mein Paket?

Die Logistik-Branche wird immer digitaler – und das nicht nur bei den internen Abläufen. So stellen beispielsweise die KEP-Dienstleister ihren Nutzern zunehmend umfangreichere digitale Services zur Verfügung. Den nächsten Schritt geht nun DPD. Der Versender bietet als erster Paketdienstleister in Deutschland eine eigene Anwendung für den cloudbasierten Sprachdienst Alexa auf Amazon Echo und Echo Dot.

Durch Zuruf gibt Alexa dem Paketempfänger nähere Informationen zu allen Paketen, die gerade unterwegs sind. Alexa nennt dann zum Beispiel den Zustelltag oder das auf die Stunde genaue Zeitfenster, in dem das jeweilige Paket geliefert wird. Zudem erhalten Kunden Auskunft darüber, wie viele Stationen der Zusteller noch von der Haustür entfernt ist. Die Suche nach dem nächstgelegenen Paketshop ist ebenfalls abrufbar.

Alexa-Nutzer können die sprachgesteuerte Paketanwendung ab sofort kostenlos im Alexa Skills Store von Amazon aktivieren. In der Unternehmensmeldung erklärt DPD, dass Nutzer, die den neuen Skill im vollen Funktionsumfang nutzen wollen, sich beim Paketnavigator, der Online-Plattform von DPD zur Steuerung von Paketen, registrieren müssen.

DPD setzt auf Chatbots

Neben der Frage, wo das erwartetet Paket bleibt, beantwortet Alexa auch Fragen wie: „Wo ist der nächste Paketshop?“, „Was kostet der Paketversand mit DPD?“ oder „Wie lange dauert es, ein Paket zu liefern?“. Weitere Features will die DPD kontinuierlich ausbauen.

Neben der Nutzung von Alexa will die DPD zukünftig auch Chatbots für die Beantwortung von Kundenanfragen, speziell Paketinfos, nutzen. Typische Anfragen, wie etwa der Lieferzeitpunkt eines Pakets oder die Nutzung von Umverfügungsoptionen, könnten zukünftig mit automatisierten Textnachrichten bearbeitet werden. „Wir wollen für Kunden und Empfänger so bequem wie möglich ansprechbar sein“, erklärt Michael Knaupe, Director Customer Experience & Communications. „Wir verfolgen in Bezug auf die Customer Experience eine Multi-Channel-Strategie und wollen auf möglichst allen Kanälen präsent sein, die im Alltag der Menschen von Bedeutung sind. Innovationen wie Chatbots können dabei in Zukunft eine bedeutende Rolle einnehmen, ohne bisherige Kontaktkanäle zu ersetzen.“

/ Geschrieben von Julia Ptock


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