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Das Jahr 2017 ist für den Straßen-Transportmarkt gut gestartet. Dies kann unter anderem auch auf die Witterung zurückgeführt werden. Wir geben Einblicke in aktuelle Zahlen aus der Logistikbranche.

LKW auf der Straße
© Krivosheev Vitaly – shutterstock.com

Für den europäischen Straßen-Transportmarkt war es ein positiver Start ins Jahr 2017. Dies zeigen Zahlen des Transportbarometers, die das IT-Unternehmen TimoCom nun herausgegeben hat und auf die sich das Portal Logistik Heute beruft: Im ersten Quartal 2017 wurde demnach „ein Verhältnis von 43:57 bei Frachtanfragen gegenüber den freien Laderaumkapazitäten“ verzeichnet. Zum Vergleich: Das Verhältnis lag Anfang 2016 noch bei schwachen 30:70.

Frachtanteil: März war der stärkste Monat

Ein Grund für die gute Bilanz des Straßen-Transportmarktes sei unter anderem das Niedrigwasser in den Flüssen: Die milden Wetterverhältnisse haben die Zahl der Touren bzw. Transporte spürbar angekurbelt. Die typischen Einschränkungen, die dem Winter geschuldet sind, waren vergleichsweise gering.

Auch weitere konkrete Zahlen wurden im Zuge des Transportbarometers veröffentlicht: So musste im Februar ein Rückgang des Frachtanteils verzeichnet werden: „39 Prozent angebotener Fracht stand laut TimoCom 61 Prozent freiem Laderaum gegenüber“, schreibt Logistik Heute weiter. Der März war hingegen dank des guten Wetters mit Blick auf die transportierenden Mengen der stärkste Monat im ersten Quartal 2017. Hier stieg der Frachtanteil von 47 Prozent um acht Prozentpunkte.

Osterfest soll Konsum und Transport pushen

Saisonale Anlässe sollen dem zweiten Quartal 2017 weiteren Auftrieb geben. Die Experten von TimoCom erwarten aufgrund des Osterfestes ein erhöhtes Konsumverhalten der Verbraucher und dementsprechend auch eine positive Wirkungen auf die Frachtmengen. „Bisher ist von schlechten Rahmenbedingungen durch wirtschaftliche und politische Ungewissheiten nichts zu spüren. Spannend bleibt, welche Auswirkungen sie auf die Entwicklung der europäischen Transportbranche haben werden“, wird TimoCom-Sprecher Gunnar Gburek zitiert.

In den kommenden Monaten – das heißt im April, Mai und Juni – werden die Frachten aller Voraussicht nach die vorhandenen Kapazitäten übersteigen.

/ Geschrieben von Tina Plewinski


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