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In diesem Logistik-Newsflash geht es um die DHL, die Schweizerische Post, eine neue Inventur-Drohne von Linde, die belgische Polizei sowie die DB Cargo.

DHL-Logistikzentrum

© Vytautas Kielaitis - Shutterstock.com

DHL: Neues Fulfillment-Zentrum in Hong Kong

Die DHL hat in Asien ein neues Fulfillment-Zentrum eröffnet, berichtet Tamebay. Dieses befindet sich in Hong Kong und umfasst rund 93.000 Quadratmeter. Das Zentrum soll interessierten Händlern insbesondere dabei helfen, in den asiatischen Markt einzusteigen. Zhi Zheng, Managing Director DHL eCommerce, China, meint unter anderem zur Eröffnung: „Der grenzüberschreitende E-Commerce wird im Jahr 2020 voraussichtlich eine Billion US-Dollar umfassen, und etwa 40 Prozent der chinesischen Online-Konsumenten kaufen Produkte im Ausland. Deswegen ist die Verknüpfung von Kunden aus dem Großraum China mit einem effizienten Fulfillment-Dienst entscheidend.“

Schweizerische Post: Einsatz von kommerziellen Drohnen

Die Schweizerische Post fokussiert den Einsatz von kommerziellen Drohnen, wie Netzwoche.ch schreibt. Gemeinsam mit dem Tessiner Spitalverbund EOC sowie dem Drohnenhersteller Matternet sollen Lieferdrohnen fortan Laborproben zwischen zwei Krankenhäusern in Lugano transportieren, um so die Effizienz zu steigern. Die Schweizerische Post rechnet damit, die Drohnen ab 2018 hierfür regelmäßig nutzen zu können. Bis dahin handelt es sich um eine Art Test, der alle Faktoren wie Sicherheit und Zuverlässigkeit erproben soll.

Logimat-Messe: Vorstellung von neuer Inventur-Drohne

Im Zuge der diesjährigen Logimat-Messe hat laut MM Logistik der Technologie-Konzern Linde eine neue Drohne vorgestellt, die die Inventur von Lagerbeständen erheblich vereinfachen soll und sich „Flybox“ nennt. „Das entscheidend Neue an der Erfindung ist, dass wir die Drohne zusammen mit einem autonomen Flurförderzeug nutzen“, erklärt Tobias Zierhut, Head of Product Management Warehouse Trucks bei Linde Material Handling, gegenüber MM Logistik. Dadurch sollen vor allem Probleme wie die Energieversorgung und der GPS-Empfang unter Hallendächern verbessert werden. Die Markteinführung der „Flybox“ ist für 2018 angesetzt.

Belgien: Polizei vs. Transportfirmen

Die belgische Polizei ist gegen etwa ein Dutzend Logistikunternehmen vorgegangen, schreibt die DVZ. Dabei kam es zu Festnahmen, Hausdurchsuchungen sowie Lkw-Beschlagnahmungen. Bei diesen Maßnahmen ging es darum, Briefkastenfirmen aus der Slowakei und möglicherweise auch Portugal auf die Schliche zu kommen, die dazu dienen sollten, soziale Vorschriften in Belgien zu umgehen. Frank Moreels, Vorsitzender der belgischen Transportarbeitergewerkschaft BTB-ABVV, freut sich laut DVZ über die Aktion gegen die Transportunternehmen: „Wir sind sehr zufrieden, dass endlich eingegriffen wird.“

DB Cargo: Dramatischer Umsatzeinbruch

Beim Güterverkehrsunternehmen DB Cargo läuft es sogar noch schlechter, als bisher angenommen wurde. Wie unter anderem die WirtschaftsWoche berichtet, ging der Umsatz von DB Cargo im Vergleich zum Vorjahr um 4,3 Prozent auf etwa 4,6 Milliarden Euro nach unten. Ursprünglich sei der Konzern am Ende des letzten Jahres von einem Rückgang von knapp vier Prozent ausgegangen. Schuld an diesen Zahlen ist zum Beispiel die von der DB Cargo im Jahr 2016 transportierte Menge, denn diese ging um 3,8 Prozent nach unten und lag letztendlich bei etwa 95 Milliarden Tonnen-Kilometer. Besser sah es hingegen beim Fernverkehr aus, denn dort konnte ein Plus von 100 Millionen Euro erzielt werden.

 

/ Geschrieben von Christian Laude


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