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Künftig versendet die Deutsche Post DHL Lieferungen mit einer Temperatur von minus 150 Grad Celsius, nach eigenen Angaben in bis zu zehn Tagen. Damit reagiert das Unternehmen nach eigenen Angaben auf eine wachsende Nachfrage.

Behälter mit Flüssigstickstoff
© Monkey Business - Fotolia.com

Die Deutsche Post DHL möchte künftig mehr Kunden aus den Branchen Healthcare und Life-Science. Deshalb gab das Unternehmen jetzt bekannt, mit Cryoport, einem weltweiten Anbieter im Bereich Tiefkühl-Logistik zusammenzuarbeiten. Künftig kann die Deutsche Post DHL dadurch besser Lieferungen unter extrem niedrigen Temperaturen transportieren.

"Ohne den Einsatz von Flüssigstickstoff-Trockendampf"

„DHL Global Forwarding verbessert sein Logistikportfolio im Bereich der geschlossenen Kühlketten durch Transporte bei Tiefkühl- oder kyrogenen Temperaturen“, heißt es von der Deutschen Post DHL. Denn für diese Branche erwarte man einen Anstieg an Logistiklösungen.

„Mit der Einführung unserer jüngsten Lösung, die wir in Kooperation mit Cryoport anbieten, bauen wir unser Engagement in der Life-Sciences und Healthcare-Industrie weiter aus. Wir haben das Angebot speziell für Kunden entwickelt, die ihre Produkte bei der Lagerung und beim Transport durchgängig und zuverlässig im Tieftemperaturbereich halten müssen. Damit können sie zudem eher unsichere Transportmethoden vermeiden, bei denen Trockeneis oder gefährlicher Flüssigstickstoff zum Einsatz kommt", sagt David Bang, CEO von LifeConEx, dem Spezialist der DHL für temperaturgeführte Transporte.

Mit dem neuen Service sollen temperaturempfindliche Produkte bei minus 150 Grad Celsius gelagert und transportiert werden. So können zum Beispiel spezielle biologische Materialien versendet werden. „Herzstück des neuen Service ist eine Trockenversandeinheit, die mit ungefährlichem Flüssigstickstoff-Trockendampf arbeitet und nach IATA A152 zugelassen ist. Die Sendungen können sicher und umweltschonend 10 Tage bei minus 150 Grad Celsius gelagert werden“, so die DHL. Gegenüber Trockeneis, das alle paar Tage aufgefüllt werden müsse und Temperaturschwankungen unterliege, biete die Technologie der DHL nach eigenen Angaben ein Plus an Zuverlässigkeit.

/ Geschrieben von Giuseppe Paletta


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