Ikea setzt in Österreich verstärkt auf emissionsfreie Lieferungen und Klimaschutz.

Andreas Haller, Gründer und Vorstand der Quantron AG (links), übergibt einen symbolischen Schlüssel für die gelieferten Fahrzeuge an Claes Lindgren, Country Customer Fulfillment Manager IKEA Österreich (rechts)
Andreas Haller (Quantron AG, li.) übergibt symbolischen Schlüssel an Claes Lindgren (Ikea), Bild: Quantron AG

Bis 2030 will der Möbelkonzern aus Schweden klimapositiv wirtschaften. Im Zuge dieser Zielsetzung hat Ikea aktuell 30 Elektrotransporter der Firma Quantron geordert. Damit sollen künftig Kunden in 23 Gemeindebezirken in bis zu 30 km Entfernung vom Logistikzentrum in Wien beliefert werden. 

„Klimaschutz lässt sich nicht aufschieben“

Quantron ist Systemanbieter von sauberer batterie- und wasserstoffbetriebener E-Mobilität für Nutzfahrzeuge wie LKW, Busse und Transporter. Nach einem Pilottest im Juni hatte sich Ikea für die vollelektrischen Modelle Q-Light des Herstellers entschieden. Die Fahrzeuge verfügen über 170 km Reichweite, 100 Kilowatt Antriebsleistung und eine maximale Ladeleistung von 70 Kilowatt. Der Strom für die Fahrzeuge werde über Photovoltaikanlagen generiert. Auf diese Weise sollen im ersten Jahr etwa 117.000 Lieferungen emissionsfrei erfolgen – der CO2-Ausstoß solle sich um 300 Tonnen reduzieren.

„Klimaschutz lässt sich nicht aufschieben, daher arbeitet IKEA konsequent daran, Emissionen einzusparen und klimapositiv zu werden“, betont Claes Lindgren, Country Customer Fulfillment Manager bei IKEA Österreich, zu dem Deal. 

Ikea plant autofreies Möbelhaus

Im Zuge dessen verwies Lidgren auch auf ein weiteres klimaschonendes Projekt: Ende August soll am Wiener Westbahnhof ein autofreier Ikea-Store eröffnen. Die gekaufte Ware werde von dort direkt und umweltschonend mit den E-Autos zu den Kunden geliefert. 

„Künftig werden wir unser innovatives Belieferungskonzept in ganz Österreich ausrollen. Bis 2025 planen wir die vollständige Umstellung auf emissionsfreie Fahrzeuge“, so der Ikea-Manager weiter.

/ Geschrieben von Hanna Behn




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