Tätowierte UPS-Mitarbeiter mussten ihre Köperverzierungen bei der Arbeit bislang verstecken. Nun lockert der Paketdienst die strengen Regeln etwas und will damit die Vielfalt der Angestellten feiern.

Frau mit Tattoos an den Armen
nakaridore/Shutterstock.com

In der Vergangenheit zeigte sich der US-amerikanische Zustelldienstleister UPS äußert streng, was die äußere Erscheinung seiner Mitarbeiter anging. Ihnen wurde beispielsweise verboten, Tattoos öffentlich zu zeigen. Wer solchen Körperschmuck an sichtbaren Stellen hatte, musste ihn verstecken.

Diese strengen Regeln wurden vom Unternehmen nun etwas gelockert, wie es in einem bei der Plattform Reddit veröffentlichten Schreiben an die Mitarbeiter heißt. „UPS hat seine Richtlinien für das Erscheinungsbild aktualisiert, damit unsere Mitarbeiter ihre Tattoos zeigen können, um ihre Individualität und Selbstdarstellung im Rahmen eines guten, professionellen Auftretens zu unterstreichen“, sagte ein UPS-Sprecher gegenüber Businessinsider. Verboten sind allerdings weiterhin anstößige Tattoos oder solche, die sich auf dem Kopf, im Gesicht, am Hals oder an den Händen befinden.

Männer, zeigt her eure Mähne

Die neueste Regeländerung ist ein weiterer Schritt zur Anpassung der strengen UPS-Richtlinien für das Erscheinungsbild. Männliche Mitarbeiter mussten ihre Haare nach den Regelungen bisher stets kurz halten, im November vergangenen Jahres begann der Paketdienst allerdings, Frisuren wie Afros, Zöpfe oder Locken zu erlauben und hob auch das Verbot von Gesichtsbehaarung für öffentliche Rollen innerhalb des Konzerns auf.

Die Entscheidung wurde getroffen, um „die Vielfalt zu zelebrieren und nicht die Restriktionen des Unternehmens“, so UPS damals.

/ Geschrieben von Corinna Flemming




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