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In diesem Weihnachtsgeschäft werden aller Voraussicht nach neue Rekorde bei den Paketauslieferungen aufgestellt. Aus diesem Grund wird die Deutsche Post in den kommenden Wochen auch abends zustellen lassen.

Paket auf Fußmatte
HQuality/Shutterstock.com

Die aktuelle Coronapandemie hat die Paketmengen bereits im Laufe des Jahres in die Höhe schnellen lassen. Im jetzt bevorstehenden Weihnachtsgeschäft, traditionsgemäß das mengenstärkste, werden die Zahlen der Pakete noch weiter anwachsen. „Von Ende November bis zu Weihnachten erwarten wir drei bis vier sehr starke Wochen mit rund elf Millionen Sendungen an Spitzentagen gegenüber sonst im Schnitt 5,2 Millionen Sendungen“, so die Prognose von Tobias Meyer, Vorstand für den Bereich Post und Pakete laut dem Spiegel. Man werde „unter Volllast fahren“ und pro Woche um die 50 bis 55 Millionen Pakete transportieren.

Um diesen Mengen Herr zu werden, wird die Deutsche Post DHL Group in der Vorweihnachtszeit auch am Abend Pakete austragen, wie Meyer den Zeitungen der Funke Mediengruppe verraten hat. In dieser Zeit rechnet das Unternehmen mit täglichen Mengen an Briefen und Paketen, die „der Länge eines Güterzugs von Frankfurt am Main nach Düsseldorf“ entsprechen.

Kleine Pakete auch von Briefträgern zugestellt

Der Bonner Logistiker wird in den kommenden Wochen „mit mehreren Wellen über den Tag“ arbeiten, „so dass unsere Zusteller in den kommenden Wochen häufiger auch noch abends klingeln werden“, so das Vorstandsmitglied. Kleinere Pakete sollen außerdem nicht nur von den Paketboten, sondern auch von Briefträgern zugestellt werden. Für das gesamte Jahr 2020 geht die Deutsche Post DHL Group von einem neuen Rekordwert an Paketen aus. „Fürs Gesamtjahr erwarten wir ein Plus von knapp 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf rund 1,8 Milliarden Pakete“, so Meyer. Die Zahl der Briefe werde allerdings zurückgehen.

Um sicherzugehen, dass die Geschenke auch pünktlich unterm Weihnachtsbaum liegen, sollten Pakete spätestens bis zum 19. Dezember um 12 Uhr abgegeben werden, bei Briefen und Postkarten gilt der 22. Dezember als Stichtag.

/ Geschrieben von Corinna Flemming


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