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Mit der Lieferung am Samstag möchte DPD jetzt mehr auf private Kunden zielen. Nach Angaben des Unternehmens soll dieser Service auf die gesamte Bundesrepublik ausgeweitet werden, sowohl in Städten als auch im ländlichen Raum.

DPD liefert auch Samstags.

(Bildquelle: © 2015 DPD)

Im Konkurrenzkampf mit den anderen Anbietern setzt DPD jetzt auf die Zustellung auch am Samstag. Wie das Unternehmen mitteilte, hat es den Samstag jetzt flächendeckend zum normalen Zustelltag gemacht. Ab sofort können demnach 80 Prozent der deutschen Bevölkerung an sechs Tagen in der Woche Pakete von DPD empfangen.

Wachstumspotenziale im B2C-Markt

„Die erfolgreiche Einführung der Samstagszustellung vervollständigt unser Angebot beim Paketversand an private Empfänger“, sagte DPD-Geschäftsführer Boris Winkelmann. „Für zahlreiche B2C-Versender ist die Zustellung an Samstagen eine Grundvoraussetzung – nicht nur als punktueller Service, sondern als Standard für alle. Im B2C-Markt erschließt sich DPD damit weitere Wachstumspotenziale.“

Das neue Angebot gilt sowohl für Städte als auch für ländliche Gebiete. Zudem kündigt DPD an, dass man im Laufe der nächsten Monate auch die letzten Gebiete aufschalten und so in ganz Deutschland eine Zustellung am Samstag anbieten werde.

„Von der flächendeckenden Ausweitung der Samstagszustellung profitieren vor allem Empfänger, die unter der Woche nicht zu Hause sind und keine alternativen Zustellmöglichkeiten in Anspruch nehmen möchten“, so das Unternehmen.

Die Zustellung am Samstag hat die DPD in ausgewählten Regionen bereits seit einem Jahr angeboten. Seit Mai 2014 wurde der Service dann schrittweise ausgeweitet.

Weg vom B2B-Kerngeschäft

Der Hintergrund für die erst schrittweise Annäherung an die Lieferung am Samstag ist, dass das eigentliche Kerngeschäft von DPD ursprünglich im Paketversand für Geschäftskunden (B2B) lag und dort die Empfänger nur montags bis freitags anzutreffen seien. Die Zustellung am Samstag zielt laut DPD deshalb vor allem auf private Kunden und Empfänger ab.

Aktuell stellt DPD nach eigenen Angaben jedes dritte Paket an einen privaten Empfänger zu. In Zukunft soll die Zahl ansteigen, DPD rechnet mit einem starken Volumenwachstum beim B2C-Versand. Neben der Samstagszustellung möchte DPD mit der genauen Prognose des Zustellfensters punkten: „Seit Juli 2014 kann DPD bis auf eine halbe Stunde genau vorhersagen, wann der Zusteller eintrifft. Auf einer Kartendarstellung sieht der Empfänger in Echtzeit, wie viele Stationen der Zusteller vom aktuellen Standort noch vor sich hat, bevor er mit dem eigenen Paket an der Türe klingelt. Die Zustellung wird am Vortag angekündigt und lässt sich jederzeit anhand zahlreicher Optionen umleiten – bei Bedarf auch noch fünf Minuten vor der Zustellung“, so das Unternehmen.

 

/ Geschrieben von Giuseppe Paletta


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