„Wie bekommen wir das Problem mit dem Fachkräftemangel in den Griff?“ – Eine Frage, die sich immer mehr Logistiker stellen dürften. Die Nagel-Gruppe scheint nun eine Antwort gefunden zu haben – zumindest, was die Qualifizierung von Berufskraftfahrern angeht.

Pylone auf einem Fahrschul-Übungsplatz
© Aap_Maleelai – shutterstock.com

Die Nagel-Group reagiert auf den zunehmenden Mangel an qualifizierten Berufskraftfahrern: Das europaweit agierende Logistikunternehmen scheint die entsprechende Ausbildung der Fahrer nun selbst in Angriff nehmen zu wollen: und zwar mithilfe einer hauseigenen Fahrschule.

Wie Transport Online schreibt, hat der Logistiker zum 1. Juni 2018 die Fahrschule Baade übernommen, die in Schwerin ansässig ist und nicht nur Fahranfänger, sondern zugleich auch Fahrlehrer ausbildet. Ergebnis dieses Prozesses ist die Nagel Driving Center GmbH.

Fahrer-Akademie der Nagel-Group: Fahrer sollen umfassend betreut werden

Die Übernahme sei demnach „die richtige Antwort auf den sich zuspitzenden Mangel an Berufskraftfahrern“. Bereits seit 2016 besteht eine Kooperation zwischen den beiden Unternehmen. „Mit dem Nagel Driving Center führen wir unseren erfolgreichen Ansatz weiter: Mit eigenen Berufskraftfahrern und einem eigenen Fuhrpark sichern wir insbesondere in Zeiten des Fahrermangels Transportkapazitäten für unsere Kunden“, zitiert Transport Online den COO der Nagel-Group, Björn Schniederkötter.

Schon Anfang des Jahres hatte die Nagel-Group die sogenannte „Nagel Fahrer-Akademie“ ins Leben gerufen, in die nun auch das Nagel Driving Center integriert ist. Das Ziel dieses Projekts ist es quasi, eine Rundum-Betreuung der eigenen Fahrer sicherzustellen und zu koordinieren – und zwar über die verschiedenen Phasen innerhalb des Unternehmens hinweg. Von der Einstellung, über alle Stationen der Aus- und Weiterbildung hinweg.

„Bei der Fahrer-Akademie stellen wir die Fahrer in den Mittelpunkt unseres Handelns. Wir möchten sie soweit es geht von Formalitäten entlasten, damit sie sich ganz aufs Fahren konzentrieren können“, kommentiert Schniederkötter weiter.

/ Geschrieben von Tina Plewinski




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