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UPS zieht eine erste Bilanz seiner Zustellung mit Fahrradkurieren und diese fällt durchweg positiv aus. In Zukunft will das Logistikunternehmen noch mehr auf diese Art der Auslieferung setzen.

Lastenrad UPS
© UPS

2012 begann der Logistiker UPS in einem Pilotprojekt damit, wieder Lastenräder in seinen Fuhrpark aufzunehmen. Damit wollte sich das Unternehmen nicht nur umweltbewusst zeigen, sondern besann sich auch auf seine Wurzeln: 1907 wurde der Lieferdienst mit Fahrradkurieren in Seattle ins Leben gerufen. Nach guten Erfahrungen bei einem Testprojekt in Hamburg wurde die emissionsfreie Zustellung per Lastenrad, Cargo Cruiser oder Sackkarre auch in anderen Metropolen erprobt. Eine jetzt gezogene Bilanz des Pilotprojektes fällt durchweg positiv aus.

Einsparung von 800 Diesel-Kilometer pro Tag

Die über Nacht aufladbaren Cargo Cruiser haben eine Reichweite von 40 Kilometern und tragen nicht nur dazu bei, die Innenstädte vor einem Logistik-Infarkt zu bewahren, sondern auch die Umweltbilanz zu verbessern. Wie UPS jetzt selber gegenüber Gründerszene bekannt gab, werden durch die Lastenräder täglich zwischen sieben und neun Lieferfahrzeuge eingespart und rund 500 zusätzliche Stopps vermieden. „Damit sind 800 Kilometer täglich Kurierstrecke auf emissionsfreie Zustellung umgestellt“, heißt es von Unternehmensseite aus.

Neben Hamburg werden seit geraumer Zeit auch in Frankfurt am Main, Offenbach, Herne und Oldenburg auf die emissionsfreie Zustellung per Lastenrad gesetzt. International konnte sich das Konzept außerdem in Wien, Paris und den USA durchsetzen. So wird die Paketzustellung in der Stadt Portland bereits mit einem E-Bike durchgeführt.

 

/ Geschrieben von Corinna Flemming


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