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Hermes erwartet auch in diesem Jahr wieder einen Anstieg des Weihnachtsgeschäftes und damit ein erhöhtes Arbeitsaufkommen an Paketsendungen. An Spitzentagen soll das Sendungs-Volumen dabei bis zu 20 Prozent höher ausfallen als im Vorjahr. Dieses hohe Aufgebot an Sendungen verlangt nach Maßnahmen, um dem Hype zu Weihnachten gerecht zu werden.

Hermes, Fahne
© Birgit Reitz-Hofmann/ shutterstock

Laut Pressemitteilung von Hermes hat der Versanddienstleister Tagesmengen von über zwei Millionen Sendungen zu bewältigen. In einzelnen Regionen führe die ungewöhnlich hohe Anzahl an Paketen lokal zu kurzfristigen Engpässen. Die Antwort darauf sind erstmalige Warenobergrenzen, die Hermes für Online-Händler einführt. Laut Dirk Rahn, Geschäftsführer Operations von Hermes Germany, bleibe der Transport von Privatpaketen davon unberührt.

Hermes erhöht seine Kapazitäten

Weiterhin werde Hermes Fuhrpark sowie Belegschaft bundesweit aufstocken und zwei neue Logistikzenter an den Standorten Berlin und Mainz eröffnen. Diese gehen noch im November ans Netz. Der neue Standort in Mainz wurde Ende September eröffnet und startet nun in den Regionalbetrieb. Das zweite Logistikzentrum in Ketzin bei Berlin eröffnet seine Pforten angesichts der prognostizierten Paketmengen schon Mitte November. Mit 25.000 Sendungen, die an beiden Standorten pro Stunde verarbeitet werden können, erhöht Hermes dabei seine Kapazitäten erheblich.

Mit den Logistikzentren geht ebenfalls die Aufstockung von Personal als auch des Fuhrparks einher. Dabei erhöht Hermes seine bundesweiten Transportkapazitäten bis Mitte Januar 2018 deutlich, um Versandspitzen abzufedern. Hierbei werde der Fuhrpark um 3.500 Fahrzeuge aufgestockt, die in erster Linie für Zustellungen zum Einsatz kommen. An Personal werden bis zu 6.000 zusätzliche Voll- und Teilzeitmitarbeiter angestellt, um die Logistik-Center sowie Depots zu unterstützen. Hauptsächlich erfolgt die Anstellung über befristete Arbeitsverträge oder tarifgebundene Zeitarbeitsfirmen.

20. Dezember: Annahmeschluss für Privatpakete

Da Heiligabend auf Sonntag fällt, stellt Hermes vor Weihnachten deutschlandweit letztmalig am 23. Dezember bis etwa 20 Uhr zu. Nur so kann eine Zustellung bis Heiligabend auch bei wetterbedingten Verzögerungen sowie lokalen Kapazitätsengpässen sichergestellt werden. Als Annahmeschluss für private Weihnachtspakete gilt daher schon der 20. Dezember bis 12 Uhr. Für internationale Sendungen gilt der 14. Dezember, ebenfalls bis 12 Uhr, als Stichtag.

Zur Beschleunigung der Zustellungen empfiehlt Hermes die Nutzung von Paketshops als Abholadresse für Online-Bestellungen. Ähnlich wie Paketstationen oder Locker Boxes können alle 15.000 Hermes PaketShops in Deutschland kostenlos als Abholpunkt für Online-Bestellungen genutzt werden. Dafür muss lediglich bei der Bestellung im Internet der gewünschte PaketShop als Lieferadresse angegeben werden. Der Zusteller bringt das Paket dann direkt in den Shop, wo die Sendung bis zu zehn Tage lang zur Abholung hinterlegt wird. Auch in den ländlichen Regionen besteht die Möglichkeit, die Ware an einem dafür definierten Wunschablageort zu hinterlegen, wenn der Empfänger mal nicht zu Hause ist. Dabei empfiehlt es sich, einen geeigneten Ablageort zu wählen, welcher wettergeschützt ist als auch Sichtschutz bietet. Benötigt wird eine einmalige schriftliche Ablagegenehmigung des Empfängers. Der Service ist kostenfrei.

/ Geschrieben von David Barthelmann


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