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Das StartUp Wandelbots hat eine smarte HighTech-Jacke entwickelt, mit der Industrieroboter menschliche Bewegungen nachahmen können sollen.

Arbeiter und Industrieroboter
PopTika / shutterstock.com

Das Dresdner StartUp Wandelbots hat eine smarte Jacke auf den Markt gebracht, die Robotern in der Produktion das Erlernen von Abläufen erleichtern soll, berichtet dvz. Die Jacke ist mit Sensoren ausgestattet, so dass die Bewegungen des Menschen auf den Industrieroboter übertragen werden. Eine ansonsten nötige Programmierung soll so eingespart werden, Unternehmen könnten so Kosten und Zeitaufwand reduzieren, heißt es. „Wir haben eine universelle Sprache für Roboter entwickelt, die auf intelligenter Kleidung basiert. Jeder Nutzer, unabhängig von seinem technischen oder kulturellen Hintergrund, kann nun jeden Roboter auf die natürlichste, intuitivste Weise programmieren - per Demonstration”, sagt Christian Piechnick, CEO von Wandelbots.

VW nutzt Wandelbox in der Logistik

Wandelbots hat die Software der Jacke, die sogenannte Wandelbox, im Rahmen eines Gemeinschaftsprojekts zur Mensch-Roboter-Kollaboration mit der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen entwickelt. Neben Volkswagen nutzt auch der Halbleiterhersteller Infineon das Konzept in Logistik und Montage. „Neben VW und Infineon kooperieren wir mit Unternehmen, mit denen wir aufgrund der frühen Phase noch Vertragsverhandlungen betreiben oder Geheimhaltungsverträge pflegen, weshalb wir heute noch nicht zu viel verraten dürfen“, erklärt Georg Püschel, Co-CEO bei Wandelbots.

Das Unternehmen konnte im Dezember in einer Series-A-Finanzierungsrunde rund 6 Millionen Euro von Investoren einsammeln und will damit unter anderem auf den chinesischen Markt expandieren. Dabei ist Wandelbots erst im November 2017 gestartet und wurde von Studenten der TU Dresden gegründet.

/ Geschrieben von Markus Gärtner


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