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Im Logistik-Newsflash geht es heute um die Kooperation zwischen Kühne + Nagel und Alibaba, neue Operationszentren für Drohnenlieferung in China, dem Wachstumspotenzial in Russland und verlorene Uni-Klausuren.

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© testing / Shutterstock.com

Kühne + Nagel kooperiert mit Alibaba

Der Logistiker Kühne + Nagel hat eine Kooperationserklärung verkündet, nach der den B2B-Kunden von Alibabas Online-Plattformen die globalen Logistik-Dienstleistungen angeboten werden sollen. Bereits zuvor konnten die Kunden von Alibaba auf einige Services von Kühne + Nagel zugreifen, doch nun wird die Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen deutlich verstärkt. So sollen in Zukunft auch die verschiedenen Transportwege (Luft, See, Schiene, Überland) und die Logistik außerhalb Chinas mit abgedeckt werden.

JD.com: 150 Operationszentren für Drohnen geplant

Noch eine Nachricht aus China: JD.com plant ChinaDaily.com zufolge, 150 Operationszentren für unbemannte Drohnenlieferungen in der südwestlichen Provinz Sichuan zu errichten. Die Zentren sollen in den nächsten drei Jahren eröffnet werden und die Transportkosten um 70 Prozent senken, erklärt Richard Liu, CEO von JD.com. Vor allem in der gebirgigen Region sei die Drohnenzustellung von großem Vorteil. Die Drohnen des Unternehmen können bis zu 50 Kilo transportieren.

Großes Wachstumspotenzial in Russland

Der russische E-Commerce-Markt wächst kräftig und viele Unternehmen setzen auf eine eigene Logistik-Infrastruktur. Doch trotzdem ergeben sich gewaltige Wachstumspotenziale, wie nun die Untersuchung „E-Commerce Warehousing & Fulfillment in Russia“ zeigt. Demnach übersteigt das derzeitige Angebot an logistischen E-Commerce-Dienstleistungen die Nachfrage deutlich. Grundlegende Leistungen wie die Bearbeitung von Retouren werden in vielen Regionen noch gar nicht angeboten. Damit ergibt sich für Logistiker einige Möglichkeiten, sich auf diesem Markt zu etablieren, schlussfolgert die Studie.

Peinlich: 36 Uni-Klausuren in der Post verschollen

Dass etwas in der Post verloren geht, kommt immer mal vor. Besonders ärgerlich ist es nun aber für 36 Jura-Studenten aus Bremen. Ihre Zivilrechts-Prüfungen für das erste Staatsexamen wurden per Paket an einen Professor nach Süddeutschland geschickt. Das Paket kam allerdings nie an, wie Radio Bremen berichtet. Selbst mit der Sendungsnummer sei das Paket nicht auffindbar, heißt es weiter. Für die Studenten gibt es nun nur zwei Möglichkeiten: Eine Ersatzklausur schreiben oder den Durchschnittswert der fünf anderen Klausuren als Note für das Staatsexamen akzeptieren.

/ Geschrieben von Michael Pohlgeers


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