Das 9-Euro-Ticket für die günstige Nutzung von Bussen und Bahnen gilt seit dem 1. Juni – so reagiert die Netzgemeinde auf die Ticketeinführung.

9-Euro-Ticket vor Straßenbahn
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Seit Anfang Juni kann man hierzulande sehr günstig den öffentlichen Personennahverkehr nutzen. Zugegeben, nicht alle haben angesichts der Einführung des 9-Euro-Tickets für den öffentlichen Nahverkehr „Juhuu“ geschrien, es gibt viele Kontroversen, Unklarheiten und Baustellen. Zwar lief das Ticket ruhig an, doch gerade mit dem langen Pfingstwochenende war es dann kein leichter Auftakt mehr: Volle Bahnsteige und Züge zeigen ohne Frage, dass der Nahverkehr nicht erst seit gestern Kapazitätsprobleme hat. Bei den langen Fahrten oder Wartezeiten hat man aber auch Zeit zum Twittern – und so erhascht man neben viel Kritik an diesen Zuständen im Netz auch den ein oder anderen Schmunzler rund um die Ticketeinführung – wir haben einige Netzreaktionen gesammelt.

Das 9-Euro-Ticket kostet 9 Euro im Monat

Wir beginnen mal von vorn: Allein die Tatsache, dass das ÖPNV-Ticket vorab mit dem Slogan „9 für 90“ beworben wurde, obwohl es eigentlich 9 Euro pro Monat oder 27 Euro für 90 Tage hätte heißen müssen, war eine Marketing-Glanzleistung. Wer das nochmal verstehen möchte, dem sei die Analyse unseres Redakteurs Christoph Pech ans Herz gelegt: 

Nicht wirklich verwunderlich also, dass nicht alle verstanden haben, wie teuer dieses Ticket jetzt eigentlich genau ist: 

Zugegeben, auch die Berichterstattung zu diesem Thema warf gewisse Zweifel auf.

Auf nach Sylt – aber nicht ans Meer! 

Gut, also das Ticket gilt jetzt jedenfalls und man kann überall günstig hinfahren, oder anlässlich des Pride-Month Juni besser ausgedrückt:

Alles kann, nichts muss.

Aber man könnte zum Beispiel ans Meer fahren. Zwar offenbar nicht gerade in die Nähe von Greifswald ...

aber nach Sylt, auf jeden Fall Sylt. Bevor man da hinreist, gilt es, relevante Rahmenbedingungen zu klären: 


Einige ansässige Unternehmen zeigten sich direkt gastfreundlich, 

einige Einheimische vermeintlich weniger:

Wirklich großes Interesse hatten an der Insel indes sehr viele Punks – zwar nicht unbedingt am Meer, wie dieses Video-Interview eindrücklich belegt, 

aber an den Freizeitaktivitäten:

Genuss in vollen Zügen

Wie erwähnt, hatte das Ticket mit dem einzigen langen Wochenende bis zum Oktober jetzt keinen einfachen Start, aber trotzem darfs ein bisschen Butter bei die Fische sein, ganz neu ist die hohe Zugauslastung rund um das Feiertagswochenende auch wieder nicht: 

Wer Platz braucht, könnte es mit diesem Tipp probieren, findet ein User:

Und manchmal kann es sogar richtig nett werden:

In gewissen Bereichen stellt das Ticket eine echte Alltagserleichterung dar:

Auch gibt es viel zu entdecken: 

Naja, und an dieser Stelle lässt sich auch das ein oder andere erhellende Fazit zu dem Thema finden:

Wie geht’s weiter? 

Denkbar wäre ja eine Übertragbarkeit auf andere Bereiche, etwa: 


Doch nach drei Monaten ist jedenfalls erstmal Schluss, obwohl eine Finanzierung vielleicht drin wäre:

allerdings: 

Es bleibt also spannend.

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/ Geschrieben von Hanna Behn




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