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In Tschechien hat die Polizei eine ganze Frachtdiebesbande auffliegen lassen. Auch deutsche Firmen gehören wohl zu den Geschädigten.

Blaulicht
Jaromir Chalabala/shutterstock.com

Vier Personen wurden von der tschechischen Polizei jetzt festgenommen. Sie sollen zu einer Bande von Frachtdieben gehören, die Waren im Wert von zwei Millionen Euro gestohlen haben. Ihre Masche: Sie kauften kleinere Speditionen auf und verwendeten deren guten Ruf um Transportdienstleistungen in ganz Europa anzubieten. Nachdem die Waren bei den jeweiligen Firmen abgeholt wurden, erreichten sie allerdings nicht ihr vereinbartes Ziel. Stattdessen wurden Fernseher, Haushaltsgeräte, Klimaanlagen, Reifen und ganze Lkw-Ladungen an Bier erst zwischengelagert und anschließend illegal weiterverkauft. Auf diese Weise entstand ein Schaden von rund zwei Millionen Euro, auch deutsche Firmen sollen zu den Geschädigten zählen.

Betrügern droht lange Haftstrafe

Wie die Verkehrsrundschau schreibt, haben die Betrüger dabei gefälschte Kennzeichen, Ausweispapiere und Frachtbriefe benutzt. Den Frachtdieben droht nun eine lange Haftstrafe von bis zu zehn Jahren. Unter dem Namen „Phantom” wurde außerdem eine Sonderkommission eingerichtet, die weitere Fälle dieser Art aufdecken soll.

/ Geschrieben von Corinna Flemming


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