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Der aktuelle Logistikimmobilien-Seismograph zeigt für das dritte Quartal 2018 einen deutlichen Anstieg von Logistikneubauten. Bleibt diese Entwicklung weiterhin konstant hoch, könnte für das Gesamtjahr 2018 ein neuer Rekordwert aufgestellt werden.

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© Petinov Sergey Mihilovich / shutterstock.com

Mit rund 945.000 Quadratmetern neuer Logistikimmobilien im dritten Quartal 2018 konnte der Vorjahreswert erneut gesteigert werden. Das ist das zentrale Ergebnis des Logistikimmobilien-Seismographen für das dritte Quartal 2018. Zusammen mit dem überdurchschnittlich guten ersten Halbjahr mit Neubauflächen von über zwei Millionen Quadratmetern, zeichnet sich für das Gesamtjahr 2018 ein neuer Rekordwert ab. „Das erste Halbjahr 2018 hat mit rund 2,3 Millionen Quadratmeter die stärkste Neubauaktivität der letzten vier Jahre verzeichnet. Durch weitere angekündigte Großprojekte, die sich aktuell in der Umsetzung befinden, wird der Gesamtjahreswert überdurchschnittlich hoch ausfallen“, sagt Kuno Neumeier, Geschäftsführer der Logivest GmbH, in einer Meldung des Unternehmens.

Seit 2014 steigt die Neubauaktivität von Logistikflächen in Deutschland um durchschnittlich 3,4 Millionen Quadratmetern im Jahr. Um die 3,8 Millionen Quadratmeter Neufläche aus dem letzten Jahr zu erreichen, sind im vierten Quartal ungefähr 610.000 Quadratmeter Neubaufläche vonnöten.

Münster/Osnabrück ist neue Top-Logistikregion

Der regionale Gewinner des dritten Quartals 2018 ist die Region Münster/Osnabrück mit 150.000 Quadratmetern Neubaufläche, dessen Großteil der Bau eines hochautomatisierten Logistik- und Produktionszentrums für einen Küchenmöbelhersteller ausmacht. Im gesamten letzten Jahr konnte diese Region nur einen Wert von 140.000 Quadratmetern Neubaufläche erreichen. Für das Gesamtjahr 2018 steht nach wie vor das Östliche Ruhrgebiet mit rund 320.000 Quadratmetern an erster Stelle des Rankings.

Logistikimmobilien-Seismograph Q3 2018:
Neu errichtete Immobilienflächen nach Region © Logivest GmbH

Mit Blick auf die jeweiligen Nutzerbranchen konnte der Handel als Gewinner aus den ersten drei Quartalen des aktuellen Jahres hervorgehen. Dieser konnte einen Anteil von 37 Prozent der Neubauflächen ausmachen. Im vergangenen Jahr lag dieser Wert noch bei 33 Prozent. Als Verlierer des aktuellen Jahres gehen die Logistikdienstleister hervor. Während 2017 noch 41 Prozent der Neubauflächen auf diese Branchengruppe fiel, sind es gegenwärtig nur 30 Prozent.

/ Geschrieben von Corinna Flemming


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