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Der angekündigten Erhöhung der Brief- und Paketpreise steht die Bundesnetzagentur offen gegenüber. Weitere News der Branche haben wir in unserem Logistik-Newsflash parat.

Deutsche Post Zustellung
© Christian Mueller / shutterstock.com

Portoerhöhung der Deutschen Post: Bundesnetzagentur zeigt sich offen

Vor wenigen Tagen gab die Deutsche Post ihre Pläne für eine Erhöhung des Brief- und Paketportos bekannt. So soll ein Standardbrief künftig um zehn auf 80 Cent erhöht werden. Die Bundesnetzagentur zeigt sich laut dem Spiegel offen gegenüber einer solchen Erhöhung. „Wir erwägen, das in ähnlicher Weise wieder zu tun“, wird ein Sprecher der Bonner Regulierungsbehörde zitiert. Mit der Genehmigung der Anhebung des Portos in einem größeren und über mehrere Jahre gültigen Schritt soll verhindert werden, dass die Deutsche Post „in vielen kleinen Schritten höhere Preise einführt“, so beim Spiegel zu lesen. In welchem Rahmen die Erhöhung erfolgt, soll sich im Herbst entscheiden. Danach trifft die Bundesnetzagentur ihre endgültige Entscheidung. Bereits ab dem kommenden Jahr könnten Verbraucher dann schon mehr für Briefe und Pakete bezahlen.

Teststrecke für Oberleitungs-Lkw Ende November betriebsbereit

Ende November soll die erste deutsche Teststrecke für E-Lkw an der A5 zwischen Frankfurt und Darmstadt fertig sein. Die Bauarbeiten gehen in dieser Woche in die entscheidende Phase. „Mit dem Projekt sind wir in Hessen Vorreiter des eHighways in Deutschland“, wird der Vizepräsident der Verkehrsbehörde Hessen Mobil und Projektleiter von ELISA, Gerd Riegelhut, in der DVZ zitiert. „Mit der Anlage können wir unter realen Bedingungen testen, wie sich zum Beispiel die OH-Lkw im Zusammenspiel mit den anderen Verkehrsteilnehmern in den Verkehr integrieren.“ Anfang 2019 will man den ersten Feldversuch auf der rund zehn Kilometer langen Strecke starten.

Studie: Brexit verunsichert Logistikunternehmen

Über die Hälfte (52 Prozent) der Logistikunternehmen fühlen sich nicht ausreichend auf den bevorstehenden Brexit vorbereitet. Zu diesem Ergebnis kommt jetzt eine Studie von Blacks Solicitors. 48 Prozent sehen dem bevorstehenden Austreten Großbritanniens aus der EU mit Sorge entgegen und 39 Prozent gaben an, keine wirklichen Kenntnisse darüber zu haben, inwieweit der Brexit das eigene Unternehmen beeinflussen wird. Wie die Studie außerdem offenbart hat, beschäftigen aktuell 57 Prozent britischer Logistikunternehmen Arbeiter aus der EU, 39 Prozent gaben an, künftig keine Arbeiter mehr aus der EU beschäftigen zu wollen, sollten sich die Einwanderungsregelungen ändern.

Rettungsgasse: Hessen testet CB-Funkwarngeräte bei Unfällen

Das Bundesland Hessen will in einem Pilotprojekt fünf ausgesuchte Feuerwehren mit einem speziellen CB-Funkwarngerät ausstatten. Über dieses können Lkw in unmittelbarer Nähe über einen Unfall informiert und dazu angehalten werden, eine entsprechende Rettungsgasse für die Rettungskräfte zu bilden. Bereits jetzt nutzen laut der Verkehrsrundschau 70 Prozent der Lkw-Fahrer den CB-Funk als Hauptkommunikationsmittel. Die neuen Funkwarngeräte seien dann in der Lage, einen gespeicherten Warnspruch auf acht Kanälen und in separaten Sprachen zu senden. „Die Reichweite beträgt 1000 Meter und lässt den Lkw-Fahrern somit genug Zeit zur Reaktion”, erklärt Innenminister Peter Beuth. Die Warnsprüche sollen dazu betragen, künftig noch scheller eine benötigte Rettungsgasse bilden zu können.

DPD: Paketverfolgung per Sprachbefehl

Der Paketdiensleister DPD hat nach Alexa nun auch die Anwendung Google Assistant integriert und ermöglicht damit beispielsweise die Umleitung eines Pakets oder die Verschiebung des Zustelltags per Zuruf. Mit dem Sprachbefehl „OK Google, frage DPD wo mein Paket ist“ kann der Kunde künftig über Android-Smartphones, Lautsprecher wie Google Home oder andere Android-kompatible Geräte den Paketstatus erfragen. „Künstliche Intelligenz ist eine Schlüsseltechnologie, um die Customer Experience beim Paketversand auf ein neues Level zu heben”, sagt Michael Knaupe, Director Customer Experience & Communications bei DPD Deutschland in einer Meldung des Unternehmens. „Als digitaler Innovationsführer im Paketmarkt haben wir den Anspruch, die vielfältigen Möglichkeiten der Paketsteuerung auf allen gängigen Kommunikationskanälen anzubieten – vom Tablet über die Smartphone App bis hin zum Sprachassistenten. KI-basierte Mail- und Chatbots werden uns darüber hinaus die Möglichkeit geben, unseren Kunden noch weitere innovative Kontaktkanäle anzubieten.“

/ Geschrieben von Corinna Flemming


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