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Starship Technologies befindet sich mit seinen kleinen, sechsrädrigen Liefer-Robotern auf einem Erfolgskurs. Nun liefert das Unternehmen 1.000 neue Roboter und erobert mit ihnen Firmen- und Hochschulgelände.

Starship-Roboter
© MediaMarkt

Bald werden die kleinen Liefer-Roboter von Starship Technologies auch vermehrt auf Firmen- und Hochschulgeländen unterwegs sein. Das Unternehmen wolle damit das anhaltende Wachstum bei der Zustellung in Wohngebieten ergänzen, berichtet die Dekra. Bei Firmen- und Hochschulgeländen scheint Starship Technologies bereits einen speziellen Fokus gefunden zu haben: Über die Starship-App sollen sich Mitarbeiter beispielsweise ihr Essen bestellen und liefern lassen können.

Die Starship-Roboter sollen auch dazu eingesetzt werden, um Waren oder Geräte zwischen verschiedenen Standorten auf den Geländen zu transportieren. Dazu sollen die sechsrädrigen Roboter in Depots auf dem Gelände untergebracht werden. In den „Pods“ genannten Depots werden die nötigen Batteriewechsel vollautomatisch durchgeführt und die Roboter im Ruhezustand geschützt. Diese Pods kommen in unterschiedlichen Größen, um die Zahl der Roboter zu beherbergen, für die Bedarf besteht.

Tausende weitere Roboter bis 2019

Als erstes Hochschulgelände wurde der Intuit Montain View Campus erschlossen, auf dem die Starship-Roboter nun unterwegs sind, wie Tamebay berichtet. Die Zustellung von Essen, Getränken oder Snacks auf dem rund 17. Quadratmeter großem Campus dauere im Schnitt 17 Minuten. Die Roboter seien bisher gut bei den Mitarbeitern auf dem Campus angekommen. „Wir planen, unsere Dienstleistungen drastisch auszuweiten und bis zum Jahr 2019 tausende Roboter auf Firmen- und Hochschulgeländen weltweit zu bringen“, erklärt Ahti Heinla, CEO Starship Technologies.

Bisher haben die Starship-Roboter über 100.000 Kilometer in 20 Ländern zurückgelegt. Die Fahrzeuge sollen dem Unternehmen zufolge dabei mehr als 15 Millionen Menschen getroffen haben. Diebstähle oder Vandalismus seien zudem selten: In Milton Keynes haben die Roboter über 60.000 Kilometer zurückgelegt, ohne einen derartigen Fall erleben zu müssen.

 

/ Geschrieben von Michael Pohlgeers


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