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Unter dem Motto „Logistik schafft Lösungen“ trafen sich am 21. März die Mitglieder der Logistik-Initiative Hamburg zum dritten Frühlingsforum. In diskussionsgetriebenen Gruppen diskutierten die Experten die Themen Last Mile, StartUps, Buildings und Intra-Logistik.

Frühlingsforum Logistik Initiative Hamburg
© Julia Ptock

Hamburg zeigte sich am 21. März von seiner sonnigen Seite, als sich die Logistik-Branche in der Speicherstadt zum vierten Frühlingsforum der Logistik-Initiative Hamburg zusammenfand. Das diesjährige Jahresthema „Logistik schafft Lösungen“ vereinte die Themenbereiche Last Mile, StartUps, Building und Intra-Logistik. Ziel der Veranstaltung war es, durch Diskussionen die unterschiedlichsten Aspekte der jeweiligen Themen zu beleuchten.

BarCamp: Diskussionen statt Vorträge

Eröffnet wurde die Veranstaltung, bei der über 100 Gäste aus Spedition, Transport und Logistik anwesend waren, durch Prof. Dr. Peer Witten, dem Vorsitzenden der Logistk-Initiative Hamburg. Ganz nah am Jahresthema bleibend forderte er in seiner Begrüßung mehr Mut zu unkonventionellen Lösungen und zu Innovationen. Und innovativ ging es weiter: Statt Expertenvorträgen zu den einzelnen Themen waren sämtliche Anwesende dazu aufgefordert, in BarCamps ihre eigenen Ideen einzubringen. In insgesamt zehn Workshop-Sessions saßen die verschiedensten Expertisen zusammen und diskutierten unterschiedlichste Ansätze zu den jeweiligen Themenwelten.

Mit gut der Hälfte aller Session-Beiträge war das Feld „StartUps“ der am intensivsten bearbeitete Bereich. Unter anderem ging es darum, wie und wo Innovationen innerhalb der Logistik entstehen, was hierbei neue, erfolgsversprechende Geschäftsmodelle sein könnten und wie die Stadt Hamburg die jungen Unternehmen am besten unterstützen kann. Weiterhin wurde über folgende Themen diskutiert: Intralogistik 2030, die Mitarbeiter der Zukunft, Micro Distribution Center, Parkhäuser als Lagerflächen, Modell-Quartiere und „cultural clash“.

Frühlingsforum Logistik Initiative Hamburg
© Julia Ptock

Wer Erfolg will, muss zusammenarbeiten

Die Ergebnis-Vorstellungsrunde machte am Ende jedoch vor allem deutlich, dass es keine allgemein gültige Lösung geben kann. Vielmehr wurde deutlich: Wer zukünftig in die Logistik 4.0 starten will, muss auch mit anderen – eben vor allem auch mit StartUps – kooperieren. Zusammenarbeit und Austausch sind und werden wichtiger denn je für den Erfolg sein.

Bevor der Abend gemütlich beim Frühlingsfest ausklingen konnte, erhielt zum Abschluss Staatsrat Dr. Rolf Bösinger das Wort. Er zeigte noch einmal auf, warum Hamburg für ihn die Logistik-Metropole schlechthin ist und welche Schritte Hamburg vor allem in der Stadt-Logistik bereits gegangen ist.

 

/ Geschrieben von Julia Ptock


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