Als Amazon Mitte April das Aus des Shopping-Clubs BuyVIP bekannt gegeben hat, war das nur eine kleine Meldung in den Fachmedien. Doch für 60 Mitarbeiter der PVS DVG Vertriebsgesellschaft GmbH bedeutet das den Verlust des Jobs, denn das Unternehmen mit Sitz in Meckenheim war bisher für die logistische Abwicklung der Einkäufe beim Club und den Versand der Produkte zuständig.

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Jeramey Lende / Shutterstock.com

 „Das Geschäft von BuyVIP blieb unprofitabel“, hieß es Mitte April bei Amazon. Die Entscheidung war gefallen, der Shopping-Club von Amazon hatte keine Zukunft mehr. Das Ende von Amazons BuyVIP wurde zwar in den Fachmedien veröffentlicht, doch für den Großteil der deutschen Online-Shopper hatte sie kaum Relevanz.

Neue Auftraggeber gesucht

Ganz anderes hingegen in dem kleinen Ort Meckenheim in Nordrhein-Westfalen. Dort sitzt das Unternehmen PVS DVG Vertriebsgesellschaft GmbH, welches sich bisher um die logistische Abwicklung der Einkäufe beim Club und um den Versand der Produkte gekümmert hat. Wie im General Anzeiger Bonn zu lesen ist, waren bisher etwa 60 Angestellte des Unternehmens damit beschäftigt, sich um  die Belange des Amazon-Clubs zu kümmern. Nun fällt der Auftrag weg und laut PVS-DVG-Geschäftsführer Friedrich Quest wird dies „nicht ohne personelle Einschnitte gehen.“

Das Unternehmen ist darum bemüht, in Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat einen in Form und Umfang sozialverträglichen Stellenabbau zu planen. Gleichzeitig versucht man, neue Aufträge zu gewinnen. Zu den weiteren Kunden gehören unter anderem der ZDF-Shop, die Bundesagentur für Arbeit sowie das Auswärtige Amt.

 

/ Geschrieben von Julia Ptock




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