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Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) konnte im Jahr 2016 leicht zulegen, wie vorläufige Zahlen zeigen. Mit einem guten zweiten Halbjahr konnte die HHLA zudem die verhaltene Geschäftsentwicklung in der ersten Jahreshälfte ausgleichen.

Kranführer am Hamburger Hafen
© Frank Gaertner / Shutterstock, Inc.

Gute Nachrichten von der HHLA: Vorläufigen Zahlen zufolge konnte das Unternehmen das Jahr 2016 mit einem leichten Zuwachs abschließen. Verantwortlich dafür ist vor allem das Segment Container, in dem der Terminalbetreiber laut Logistik Heute einen starken Mengenzuwachs im Vergleich zum Vorjahr erreichen konnte. Damit gelang es der HHLA auch, die vergleichsweise schwache Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2016 auszugleichen.

Die vorläufigen Zahlen weisen einen Konzernumsatz von 1,2 Milliarden Euro im Jahr 2016 aus. Das sind drei Prozent mehr als im Jahr 2015 – damals verzeichnete die HHLA einen Jahresumsatz in Höhe von 1,1 Milliarden Euro. Etwas besser sieht es beim EBIT aus: Hier erreicht die HHLA den vorläufigen Zahlen zufolge 163 Millionen Euro und liegt damit etwa fünf Prozent über dem Vorjahresergebnis.

Gewinne dank Containerumschlag & Intermodalbereich

Problemkind der Hamburger Hafen und Logistik AG ist der Teilkonzern Hafenlogistik, der im Vergleich zum Vorjahr stagniert. Die Hafenlogistik erwirtschaftete wie im Vorjahr 1,1 Milliarden Euro. Positiv sieht es trotzdem beim Betriebsergebnis aus: Dieses lag mit 147 Millionen Euro rund sechs Millionen Euro über dem Vorjahresergebnis.

Weitere positive Entwicklungen zeigten, wie bereits erwähnt, der Containerumschlag und der Intermodalbereich. Der Containerumschlag stieg im Jahr 2016 um 1,5 Prozent auf 6,7 Millionen 20-Fuß-Standardcontainer (TEU). Die Hamburger Containerterminals konnten einen um 1,1 Prozent höheren Containerumschlag verzeichnen, am Container Terminal Odessa stieg der Umschlag hingegen um beachtliche 10,6 Prozent. Im Intermodalbereich konnte die HHLA das Vorjahresvolumen mit 1,4 Millionen Tonnen um 6,8 Prozent übertreffen.

/ Geschrieben von Michael Pohlgeers


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