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Die Deutsche Post gibt sich innovativ und will nach Außen das Image des guten Unternehmens bewahren. Dass es im Inneren des Konzerns jedoch ganz anders aussieht, zeigt nun die aktuelle Folge des ZDF-Dokumentationsformats ZDFzoom. „Deutsche Post am Limit“ heißt die aktuelle Ausgabe in der mehrere Briefzusteller und Paket-Boten zu Wort kommen. Sie berichten von zunehmender Arbeitsbelastung und gesundheitlichen Problemen, vom immer größer werdenden Zeitdruck und einem nicht schaffbaren Pensum.

Zudem – so wird in der Doku gezeigt – soll die Post mit einer internen Software mit dem Kürzel IBIS arbeiten. Das IT-gestützte Bemessungs- und Informationssystem wird schon seit den 1990er Jahren eingesetzt und berechnet die Größe der 52.000 Bezirke in Deutschland. Zudem bestimmt es aus den Komponenten Sendungsmenge, Zeit und Strecke die Wege der Zusteller. Das System berücksichtigt jedoch nicht den individuellen Zusteller. Die Folge: Auszuliefernde Post bleibe liegen. Das Resultat? Die Kunden werden zunehmend unzufriedener, das Image der Post leidet.

Die Deutsche Post und die Tochter DHL wollten sich selbst zu den Vorwürfen der ZDFzoom Dokumentation, die unter anderem auch das Thema internationalen Frachtverkehr aufgreift, nicht äußern.

 

 

/ Geschrieben von Julia Ptock


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