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Die KEP-Dienstleister sind oft jetzt schon an ihren Grenzen und die Paketflut wird in den kommenden Jahren sicherlich nicht abnehmen. Um die Pakete schneller zu den Empfängern zu bekommen, arbeitet die DHL nun mit IBM zusammen. In Obertshausen bei Offenbach sorgt die IBM-Analytics-Lösung jetzt schon für eine Optimierung im Materialfluss.

Sortiertechnik auf modernstem Niveau ermöglicht die Bearbeitung von 50.000 Sendungen pro Stunde.
Sortiertechnik auf modernstem Niveau ermöglicht die Bearbeitung von 50.000 Sendungen pro Stunde. © DHL

Die DHL verarbeitet im Jahr mehrere Millionen Pakete. Diese zu sortieren ist eine Herausforderung – vor allem wenn man den Blick in die Zukunft richtet. Denn der Online-Handel wächst weiter, mehr Pakete sind die Folge. Um dieser Flut Herr zu werden, setzt DHL in Obertshausen bei Offenbach auf eine IBM-Analytics-Lösung, um den Paketfluss zu optimieren. Damit sorgt die DHL für schnellere Lieferzeiten, höhere Kapazitäten und größere Flexibilität.

In Obertshausen bei Offenbach steht aktuell das größte DHL-Paketzentrum. Das Sortierzentrum enthält über sechs Kilometer Sortier- und Förderstrecken mit mehr als 400 Sortier-Endstellen. Insgesamt arbeiten über 600 Angestellte daran, die Pakete schnell und fachgerecht zu sortieren. Durch die IBM-Unterstützung wird die Leistungsfähigkeit der Paketsortierung nach Ansicht von mm-logistik.vogel.de noch einmal deutlich verbessert. Wie es heißt auf bis zu 50.000 Pakete pro Stunde.   

Statusabfragen in Echtzeit möglich

Die IBM-Analytics-Lösung fungiert dabei als Schnittstelle zwischen sämtlichen Einheiten - Förderbänder, Lesegeräte, Sorter oder mobile Geräte. Das System arbeitet dabei mit mehreren Algorithmen, um die dynamischen Routen innerhalb des Paketzentrums zu optimieren. Zudem erlaubt das System Statusabfragen aller Beförderungs- und Sortiersysteme in Echtzeit und liefert Prognosen sowie Simulationen von Abläufen. DHL ist damit in der Lage, mögliche Engpässe innerhalb der Sortierung schon im Vorfeld zu erkennen bzw. kann feststellen, zu welchem Zeitpunkt und an welchen Stationen zusätzliche Transportbehälter benötigt werden.

Hinter der IBM-Lösung stehen verschiedene Analytics-Angebote: IBM DB2, PureApp, Websphere, MQ, Cognos und SPSS, die von Beratern der IBM Global Business Services integriert und durch Anpassung erweitert wurden. Durch die IBM-Lösung ist die DHL dazu in der Lage, das Kapazitätsmanagement über die gesamte Anlage hinweg zu managen. Die IBM-Analytics-Lösung ist zudem jederzeit flexibel erweiterbar und bietet eine Reihe weiterer innovativer Features und Optionen für die intelligente Steuerung komplexer Logistikprozesse.

/ Geschrieben von Julia Ptock


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