Die DHL sieht sich in den USA auf Kurs. Insgesamt investiert das Unternehmen 185 Millionen US-Dollar in den Markt, das Geschäftswachstum entspreche den Erwartungen.

DHL Express

© Deutsche Post DHL Group

Die DHL ist längst kein rein deutscher, sondern ein internationaler Player. Daher wird auch kräftig in fremde Märkte investiert, allen voran die USA. 2016 und 2017 investiert das Unternehmen insgesamt 185 Millionen US-Dollar in den US-amerikanischen Markt und zeigt sich mit den Investitionen zufrieden. Wie die DHL mitteilt, entspreche das Geschäftswachstum von DHL Express in Nordamerika den Erwartungen. „DHL Express setzt seinen Aufwärtstrend in den USA fort. Um den internationalen Expressversand und die Qualität unserer Dienstleistungen weiter auszubauen, investieren wir besonders in die Modernisierung unserer Anlagen, in die Schaffung neuer Arbeitsplätze und in Technologien, die unseren Mitarbeitern helfen, noch produktiver und effizienter zu werden“, so Ken Allen, CEO DHL Express.

Neue Arbeitsplätze und verbrauchsarme Fahrzeuge

Im laufenden Jahr entstehen 900 neue Arbeitsplätze in den USA, drei neue Service Center in New York, Chicago und Seattle wurden bereits eröffnet, 2017 soll ein neues Gateway in Chicago entstehen. Die Investitionen in einen DHL-Hub am Flughafen Cincinnatti sind weitgehend bereits umgesetzt. Zudem sollen insgesamt 20 Millionen US-Dollar in die Erweiterung und Modernisierung des Fuhrparks fließen, dabei möchte man vor allem auf verbrauchsarme Fahrzeuge, etwa vollelektrische Transporter und Elektrostapler, setzen.

Besonders einträglich dürfte auch in diesem Jahr das Weihnachtsgeschäft werden. DHL Express rechnet im Vergleich zum Vorjahr mit einem Volumenanstieg von 12 Prozent. Wenig überraschend soll dabei der Cyber Monday am 28. November der umsatzstärkste Tag werden. Die meisten Sendungen sollen am 19. Dezember geliefert werden, hier rechnet das Unternehmen gegenüber dem Durchschnitt mit 89 Prozent mehr Sendungen. Ein Grund für das erwartete Wachstum sei der derzeit starke Kurs des Dollars, der Importe für die Kunden interessant macht – und damit einhergehend ein erhöhtes Sendevolumen nach sich zieht.

/ Geschrieben von Christoph Pech




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