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Eine wahre Paketflut hat bei Paketdienstleister UPS für einen Rekordgewinn gesorgt. Unter dem Strich soll dies ein Plus von 1,13 Milliarden US-Dollar bedeuten. Damit wurden die kühnsten Erwartungen an der Börse übertroffen.

UPS-Truck samt Paketen
© UPS

Das Paketgeschäft sowohl im In- als auch im Ausland sorgt bei UPS für Zufriedenheit nach dem ersten Quartal des Jahres 2016. So liegen die Earnings per Share, d.h. das Ergebnis pro Aktie, bei 1,27 Dollar, was einen Zuwachs von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahrszeitraum bedeutet. Auf dem US-amerikanischen Markt konnte UPS insgesamt um acht Prozent zulegen, auf dem ausländischen Markt wurde sogar ein Plus von 15 Prozent erzielt.

UPS-Ergebnis übertrifft das starke vierte Quartal 2015

David Abney, UPS Chairman and CEO des Unternehmens, sieht durch das gute Ergebnis sowohl auf amerikanischem als auch internationalem Parkett insbesondere die langfristige Strategie von UPS bestätigt. Zugleich macht das Handelsblatt deutlich, dass das gute UPS-Ergebnis auch durch Einsparungen zustande kam, die die Ertragskraft des internationalen Geschäfts gestärkt haben. Die Umsätze hätten wohl sogar noch etwas höher sein können, wenn der starke US-Dollar das Ergebnis nicht etwas eingeschränkt hätte. Außerdem sah sich UPS nach FAZ-Informationen dazu gezwungen, die niedrigen Kerosinpreise durch geringe Treibstoffzuschläge an die Kunden weiterzugeben.

An der Wall Street wurde UPS mit einem leichten Plus seiner Aktie belohnt. Ausgehend vom guten ersten Quartal möchte Finanzchef Richard Peretz den Gewinn je Aktie auf 5,70 bis 5,90 Dollar steigern. UPS war bereits im vierten Quartal 2015 sehr erfolgreich gewesen, hat mit dem aktuellen Ergebnis jedoch noch einmal ein starkes Zeichen gegenüber der Konkurrenz durch DHL oder Amazon setzen können.



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