Von Kopenhagen in den Rest der Welt lautet das Motto von Fedex. Deshalb hat das Unternehmen jetzt ein großes Logistikzentrum am Kopenhagener Flughafen in Betrieb genommen. Zum einen werden von dort die skandinavischen Ländern beliefert, zum anderen werden von dort auch die gestiegenen Lieferungen nach Nordamerika abgedeckt.

Lieferfahrzeuge von FedEx
© FedEx

In Kopenhagen hat Fedex sein neues Liefergebäude namens „Nordic Gateway“ eingeweiht. Wie der Name bereits verrät, wird das Gebäude zu einem Umschlagpunkt für den Import und Export von Waren nach Nordeuropa, genauer gesagt nach Skandinavien sein. Denn in Dänemark, Finnland, Norwegen und Schweden wuchs das Bruttoinlandsprodukt in den letzten Jahren um circa zwei Prozent, was sich auch positiv in den Versanddaten von FedEx Express niedergeschlagen hat.

Gleichzeitig bedient das neue Gebäude am Kopenhagener Flughafen die Gesamtstrategie von FedEx in Europa. „Das Gebäude ist ein wichtiger Teil unserer Wachsstumsstrategie in Europa, wo wir seit 2011 expandieren und mehr als 100 neue Standorte hinzugefügt haben, teilte David Canavan, Senior Vice President Operations, FedEx Express Europe, mit.

Logistische Verbindung von Nordeuropa mit Nordamerika

Die Zahlen des neuen Gebäudes lesen sich beeindruckend, so soll nach Informationen von FedEx an diesem Standort ein Tagesvolumen von ca. 11.550 Sendungen sortiert werden können, das hernach von 170 LKW-Fahrten sowie 18 Express-Flügen pro Woche in alle Welt verteilt werden soll. „Mit seiner idealen Position zwischen Nordamerika und dem Nahen Osten hat der Flughafen Kopenhagen den Status des größten Frachtdrehkreuzes in Nordeuropa erlangt, gab Thomas Woldbye, Chief Executive Officer, Copenhagen Airports, bekannt. Damit setzt Woldbye den Hebel an der richtigen Stelle an. Denn speziell Nordamerika hat aus wirtschaftlicher Sicht an Bedeutung für Skandinavien und speziell für FedEx gewonnen. So stieg die Anzahl an Sendungen von Skandinavien nach Nordamerika zwischen Juni 2014 und Mai 2015 um ca. 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

FedEx-Studie: KMU sollten auf globalen Export setzen

Dass sich der Export lohnt, hat FedEx selbst versucht, in einer Studie am Beispiel von KMUs zu skizzieren. Denn obwohl Sie das Potenzial sehen, exportieren nur etwa 31 Prozent der von den 501 befragten deutschen Unternehmen in globale Märkte. Allerdings fühlen sich viele der befragten Unternehmer in Sachen Logistik und Export auch nur unzureichend unterstützt und beraten.

Thomas Preuss, Managing Director Sales Deutschland bei FedEx Express fasst die Situation wie folgt zusammen: „Das Potenzial kleiner Unternehmen sollte nicht unterschätzt werden. Trotzdem verpassen viele KMUs Exportchancen und brauchen eine Vertrauensstütze, um mit ihrem Unternehmen auf globaler Ebene tätig zu werden. Hier kann FedEx dabei helfen, Wachstumspotenziale auszuschöpfen, indem wir Zugang zu einem soliden Netzwerk, Zollkenntnisse und integrierte Dienstleistungen anbieten." Wie Logistik-Heute im Zusammenhang mit der Studie berichtet, könnten deutsche Unternehmen nämlich ihr Wachstum verdoppeln, wenn sie sich für den weltweiten Export entscheiden. 

 





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