Uber hat mit Airbus einen neuen und namhaften Partner gefunden. Gemeinsam möchten die Unternehmen Hubschrauber an Kunden vermieten und langfristig die Preise für diese Dienstleistung senken.

Uber kooperiert mit Airbus.

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Das US-StartUp Uber hat offenbar eine neue Branche für sich entdeckt. Um neue Kunden für sich zu gewinnen, kooperieren Uber und der europäische Flugzeugbauer Airbus miteinander. Gemeinsam sollen den Kunden künftig auch Helikopter zur Vermietung zur Verfügung gestellt werden.

Im Moment handelt es sich allerdings noch um ein Pilotprojekt. Airbus-Chef Thomas Enders sagte gegenüber dem Wall Street Journal, dass man sehen werde, wohin sich das Projekt entwickeln werde. Es sei sehr aufregend, so Enders.

Uber fasst in der Logistik Fuß

Ziel der Kooperation ist es, dass Airbus Uber Technologies Hubschrauber für den On-Demand-Dienst zur Verfügung stellt. Uber ist bereits nahezu weltweit aktiv, vornehmlich zum Ärger alteingesessener Taxidienste. Dabei setzt das Unternehmen längst nicht mehr nur auf PKWs, sondern auch auf andere Transportmittel. So können Uber-Kunden in Indien zum Beispiel Rikschas mieten, oder in der Türkei Boote.

Die Kooperation soll in dieser Woche vorgestellt und gestartet werden. Laut dem Airbus-Chef habe man das Ziel, mittel- oder langfristig die Preise zum Mieten eines Hubschraubers zu senken. Uber selbst hatte den Dienst mit Hubschraubern bereits im Jahr 2013 zu bestimmten Veranstaltungen getestet.

Airbus und Uber werden das Projekt im Rahmen des Sundance Film Festivals in Utah vorstellen. Verwendet werden sollen zunächst die Airbus-Hubschrauber der Typen H125 und H130.

Gerade auch für die Logistik ist es wichtig Uber im Blick zu haben. Und das nicht nur, weil es eines der finanziell am meisten geförderten Unternehmen der Welt ist. Experten haben dem Unternehmen schon länger das Potential für Geschäftsmodelle in der Logistik zugetraut, schließlich besitzt Uber mit der Fähigkeit, weltweit kurzfristig Transportkapazitäten bereitzustellen, eine gute Basis dafür. Und mit UberCargo ist das Unternehmen mit einem konkreten Geschäftsmodell auch schon am Markt aktiv, bislang allerdings nur in Hong Kong.

/ Geschrieben von Giuseppe Paletta




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