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Wenn zuviele Kunden ihre Bestellungen für Weihnachten erst im letzten Moment tätigen, dann führt das zu Problemen. Zumindest kann man das aus der Kritik von FedEx schlussfolgern, da das Unternehmen in diesem Jahr auch die Kunden für verspätete Zustellungen in der Verantwortung sieht. 

LKW auf Schneestraße

© Anatoly Tiplyashin - Fotolia.com

FedEx ist es nicht gelungen, alle Bestellungen an Weihnachten pünktlich zuzustellen. Das ist nicht das erste Mal, bereits im vergangenen Jahr kam es dabei zu Problemen in den USA, damals hatte der Wintereinbruch schuld. Auch in diesem Jahr nimmt FedEx wieder Stellung und erklärt, wieso nicht alle Bestellungen wie gewünscht pünktlich zugestellt werden konnten.

Allerdings sieht FedEx diesmal die Schuld nicht nur bei sich. Zum einen gab es in diesem Jahr laut FedEx einen noch nie dagewesenen Druck in puncto Online-Bestellungen, gerade kurz vor den Weihnachtsfeiertagen. Die Kunden hätten laut FedEx zum Teil zu sehr mit ihren Bestellungen gezögert, sodass viele Bestellungen kurz vor Schluss eingegangen seien. Würden die Kunden allgemein eher bestellen, wären pünktliche Zustellungen für das Unternehmen auch einfacher umsetzbar.

Letzte Geschenke trafen am 26. Dezember ein

Neben dem aus Sicht von FedEx nicht optimalen Kundenverhalten kamen in einigen US-Gebieten auch in diesem Jahr ungünstige Wetterbedingungen hinzu. Dennoch betont FedEx alles dafür getan zu haben, um die Bestellungen dennoch pünktlich zuzustellen. So hätten zahlreiche Mitarbeiter sogar am 24. Dezember gearbeitet und der Dienst am Samstag sei auch verlängert worden. Die letzten Weihnachtsbestellungen sollen laut Bloomberg am 26. Dezember zugestellt worden sein.

In manchen Gebieten kam es nur zu 20 Prozent pünktlichen Zustellungen, weil Unwetter wie starker Regen und Tornados die Zustellungen erschwerten. Beim Konkurrenten UPS sollen dagegen scheinbar die meisten Zustellungen pünktlich angekommen sein, so berichtet Bloomberg. Zumindest hat das ein Sprecher von UPS erklärt. UPS hatte in diesem Jahr zu Beginn der Feiertage, im Rahmen des Black Fridays, Probleme mit den Zustellungen gehabt als die Quote für pünktliche Zustellungen auf 93 Prozent gesunken war.

In den vergangenen Jahren hatte sich Amazon über die Verspätungen bei der Zustellung seiner Waren durch UPS & Co. beschwert. Vor zwei Jahren hatte Amazon seinen Kunden deshalb teilweise Gutscheine im Wert von 20 US-Dollar als Entschädigung für verspätete Weihnachtsgeschenke gegeben.

/ Geschrieben von Giuseppe Paletta


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