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Die Drohnentechnologie entwickelt sich immer weiter und die Unternehmen investieren immer mehr Geld. Ein aktueller Fall aus Oberbayern zeigt jedoch, dass die Bevölkerung gegenüber Lieferdrohnen noch sehr skeptisch ist.

DHL-Paketdrohne im Einsatz.

© DHL

Technologisch geht die Entwicklung von Lieferdrohen rasant voran, wie zum Beispiel die neueste Drohne aus dem Hause Amazon zeigt, die inzwischen mehr als 20 Kilometer zurücklegen kann. Auch im Hause der Deutschen Post scheint die Entwicklung hinter geschlossenen Türen weiterzugehen. Doch ein aktueller Fall zeigt, dass die Bevölkerung erst mal für den Einsatz von Drohnen sensibilisiert werden muss.

Die Deutsche Post wollte eigentlich ihre Paketdrohne in einer Bergregion in Oberbayern testen, stößt dort jetzt aber auf Kritik aus der Mitte der Gesellschaft. Auf einer landwirtschaftlich genutzten Fläche wollte die Deutsche Post eine Packstation errichten, um dorthin mithilfe der Paketdrohne Pakete zu liefern.

Drohnen könnten Touristen stören

Doch mehrere Hotel- und Restaurantbetreiber sollen sich einem Bericht des Traunsteiner Tagblatt besorgt über das Vorhaben mit Briefen an den Bürgermeister, den Gemeinderat und die Zeitung gewandt haben.

Die Bewohner scheinen ein Problem damit zu haben, dass die Packstation auf einem Gebiet errichtet wird, das ausschließlich für touristische Belange genutzt werden sollte. Außerdem liege das Gebiet, wo eines Tages vielleicht die Paketdrohnen landen könnten, genau gegenüber der Touristeninformation und am Eingang zu Winterwanderweg und Loipen.

Dabei wollte die Deutsche Post gerade an abgelegenen Orten den Einsatz ihrer Paketdrohnen testen, da es dort besonders geeignet wäre, langfristig Drohnen für die Zustellung von Paketen einzusetzen.

/ Geschrieben von Giuseppe Paletta


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