Der KEP-Dienstleister FedEx hat eine europaweite Entlassungswelle angekündigt.

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Schwierige Zeiten beim US-Paketdienst FedEx: Das Unternehmen fährt einen harten Sparkurs, dem nun auch tausende Stellen in Europa zum Opfer fallen werden. Um die Kosten noch weiter zu senken, sollen 1.700 bis 2.000 Arbeitsplätze in Europa wegfallen, hauptsächlich im administrativen und im kaufmännischen Bereich, wie das Unternehmen laut der DVZ mitteilte. Diese „schwierigen Veränderungen“, wie Europa-Chefin Karen Reddington betont, sollen aber keine Auswirkungen auf die Kunden oder den Service des Paketdienstes haben.

Mit dem geplanten Stellenabbau sollen ab dem Jahr 2027 jährlich bis zu 175 Millionen Dollar eingespart werden. 

Sparprogramm zeigt Wirkung

FedEx konnte im dritten Geschäftsquartal trotz eines schwierigen Marktumfeldes sein Wachstum weiter fortsetzen und die Rentabilität erhöhen. Die guten Zahlen sind nach eigenen Einschätzungen vor allem dem Sparprogramm zu verdanken. 

„Wir machen bedeutende Fortschritte bei unserer Transformation“, so FedEx-CEO Raj Subramaniam im März zu den Entwicklungen des Paketdienstes. „Ich war noch nie so zuversichtlich, was unseren weiteren Weg angeht.“ Im gesamten Geschäftsjahr sollen durch das Sparprogramm, welches den Namen Driver erhalten hat, Kostensenkungen von bis zu 1,8 Milliarden Dollar erreicht werden. 

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Geschrieben von Corinna Flemming




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