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Die Deutsche Post erlaubt mit ihrem neuen Programm „Service WERT National“ den versicherten Versand von Bargeld durch die Post. Das Unternehmen möchte bei Bargeld mit bis zu 100 Euro haften.

Umschläge mit Wertsachen
© 2014 Deutsche Post AG

Ab dem 1. Juli 2014 erlaubt die Deutsche Post offiziell das Versenden von Bargeld per Post. Dabei wird das Unternehmen bei Verlusten mit maximal 100 Euro haften. Warum setzt die Deutsche Post nach so langer Zeit auf den Versand von Bargeld? Und warum gerade jetzt, wo mit zunehmender Digitalisierung zahlreiche Dienste den Geldtransfer binnen von Sekunden über das Smartphone anbieten?

Der neue Service der Deutschen Post nennt sich „Service WERT National“. Er tritt ab dem 1. Juli 2014 in Kraft und erlaubt Privatkunden den versicherten Versand von Bargeld und Wertsachen innerhalb Deutschlands. Bislang war dies bei der Deutschen Post nicht erlaubt. Und jetzt im Zeitalter des E-Commerce lockert die Deutsche Post ihre Bedingungen.

Das Unternehmen wirbt damit, dass man zusätzlich die Briefe im Internet mitverfolgen kann. „Zugleich rundet die Deutsche Post damit ihr E-Commerce-Leistungsangebot ab, denn im Zeitalter des Onlinehandels nimmt die Anzahl der per Post verschickten Wertsachen beständig zu“, so das Unternehmen in einer Mitteilung.

Dabei hat der Interessensverband der Telekommunikationsbranche Bitkom erst diese Woche in einer Erhebung festgestellt, dass immer mehr Menschen ohne Bargeld bezahlen möchten. Demnach würden 24 Millionen Menschen in Deutschland das Bezahlen mit Zahlkarten oder per mobiler Dienste bevorzugen und zum Teil sogar das Bargeldlose Bezahlen als sicherer ansehen.

/ Geschrieben von Giuseppe Paletta


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