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Unaufhörlich steigt die Zahl der Online-Käufer und gerade in der Weihnachtszeit explodieren die Umsätze im Online-Handel förmlich. Um die Fluten an Paketen und Päckchen bewältigen zu können, müssen aber nicht nur die Unternehmen, sondern auch die Paketdienstleister Jahr für Jahr auf Hilfskräfte zurückgreifen. Unter ihnen ist auch UPS.

UPS Logo

(Bildquelle UPS logo on trailer: Chris Chan via Flickr, Ausschnitt, bestimmte Rechte vorbehalten)

UPS wird in den USA in diesem Jahr zwischen 90.000 und 95.000 zusätzliche Mitarbeiter einstellen, um den weihnachtlichen Andrang bewältigen zu können. Das gab das Unternehmen nach Angaben von U.S.News dieser Tage bekannt. Auch im letzten Jahr hatte das Logistikunternehmen zu Weihnachten rund 90.000 Saisonarbeiter angeheuert.

Für UPS wird es auch in diesem Jahr besonders wichtig sein, die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden zu erfüllen und die Pakete rechtzeitig zu Weihnachten zu liefern – denn wenn es in die heiße Phase geht und Kunden kurz vor knapp noch Bestellungen tätigen, können die Paketdienstleister bei fristgerechter Zustellung punkten. Dies ist UPS nicht immer gelungen: Im Jahr 2013 warteten Millionen Kunden vergeblich auf ihre Pakete, die erst nach dem Fest eintrudelten.

UPS plant Investitionen in Milliardenhöhe

UPS wird über Weihnachten Mitarbeiter in verschiedenen Bereichen einstellen – beispielsweise als Helfer in den Logistikzenten, aber auch als Fahrer. Der Plan ist, die Hilfskräfte von November bis Januar einzustellen, wobei der Logistiker die Möglichkeit in Aussicht stellt, einigen Saisonarbeiter nach dieser Zeit eine anschließende Festanstellung anzubieten. Vergütet wird die Arbeit mit einem Lohn zwischen 10 und 30 US-Dollar die Stunde.

Bis 2020 sollen sich die US-Online-Verkäufe verdoppeln, sodass zu erwarten sei, dass in den kommenden Jahren immer mehr Mitarbeiter angestellt werden müssen. Um die benötigten Ressourcen auch wirklich in petto zu haben, will UPS rund eine Milliarde Dollar in den Personalbereich, neue Fahrzeuge und Anhänger, in die Flugzeugflotte, sowie die hauseigene Website investieren.

/ Geschrieben von Tina Plewinski


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