Trotz widriger Umstände läuft das Geschäft bei der Deutschen Post DHL Group. Das geht aus den vorläufigen Ergebnissen für das dritte Quartal hervor.

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Der Bonner Logistiker kann auf ein erfolgreiches Quartal zurückblicken. Wie aus den jetzt veröffentlichten vorläufigen Geschäftszahlen hervorgeht, stieg das EBIT im dritten Quartal 2022 auf rund 2,040 Milliarden Euro an. Im Vorjahresquartal hatte der Logistiker noch 1,771 Milliarden Euro erwirtschaftet. Beim Gesamt-EBIT der vergangenen neun Monate kommt die Deutsche Post DHL Group bereits jetzt auf rund 6,5 Milliarden Euro. Aus diesem Grund hebt der Konzern die Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2022 (aktuell 8 Milliarden Euro +/-5 Prozent) nun an.

„Unser diversifiziertes Angebot an Logistikdienstleistungen verschafft uns die nötige Resilienz, um auch in einem veränderten wirtschaftlichen Umfeld erfolgreich zu sein“, bewertet CEO Frank Appel die guten Geschäftszahlen.

Positive Geschäftsentwicklung im B2C-Geschäft

Nachdem im ersten Halbjahr des aktuellen Jahres noch ein starker Rückgang bei den Sendungsmengen im B2C-Geschäft zu verzeichnen war, verbesserten sich die Zahlen erwartungsgemäß im abgelaufenen Quartal. Eine rückläufige Nachfrage konnte währenddessen bei den Transportvolumina im B2B-Geschäft verzeichnet werden. 

Ordentlich bergauf ging es im Frachtgeschäft. Der Bereich Global Forwarding, Freight erreichte im dritten Quartal 2022 rund 585 Millionen Euro, ein deutliches Plus zum Vorjahreszeitraum mit 372 Millionen Euro. Ebenfalls Wachstum verzeichnen die Geschäftsbereiche Express und Supply Chain. Abstriche musste die Deutsche Post DHL Group dagegen im Sektor Post & Paket Deutschland machen. Hier lag der Wert im vergangenen Jahr bei 300 Millionen Euro, das dritte Quartal 2022 konnte mit rund 285 Millionen Euro abgeschlossen werden.

Die ausführlichen Geschäftszahlen wird der Konzern am 8. November veröffentlichen.

/ Geschrieben von Corinna Flemming

Kommentare

#1 Andreas 2022-10-12 09:05
Klasse, DHL! Trotzdem werdet ihr demnächst wieder tausend Gründe finden, wieso die Kosten wieder steigen müssen und man einen Peak-Zuschlag einführen muss. Danke DHL - so macht man das! Nicht.



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