Sich durch den Produktkatalog des schwedischen Möbelriesen Ikea zu klicken, kann sehr erheiternd wirken. Dafür sorgen unter anderem aussagekräftige Namen wie Luftig (Dunstabzugshaube), Poäng (Sessel) und Kalkgrund (WC-Bürste). Das Online-Geschäft von Ikea scheint generell gut zu laufen, denn nun wird der Konzern ein weiteres Logistikzentrum in Dortmund errichten, das 2016 fertig sein soll.

leeres Logistikzentrum

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Der schwedische Möbelkonzern Ikea will seinen Standort in Dortmund weiter ausbauen und errichtet deswegen dort ein neues Logistikzentrum, das sich laut der WAZ bereits im Bau befindet. Etwa 200 neue Arbeitsplätze entstehen dadurch, wodurch die Gesamtmitarbeiterzahl auf 1.700 ansteigt. Gebaut wird das Zentrum auf dem Gelände der ehemaligen Westfalenhütte. Ab dem Frühjahr 2016 soll der Betrieb aufgenommen werden und den kompletten Online-Handel in Deutschland und Belgien abfertigen. Sieben weitere europäische Länder sind bereits in Planung.

Online-Geschäft übernimmt ID Logistics

Durch den Bau macht Ikea die Revierstadt zum Logistikzentrum insbesondere für den europaweiten Online-Handel. Bereits heute fahren täglich rund 400 Lastwagen den Standort an. 40.000 Quadratmeter kommen hinzu, was 27 Millionen Euro kosten soll und durch das Hamburger Unternehmen Garbe realisiert wird. Wie die WAZ weiterhin berichtet, hat Garbe bereits 2009 ein 45 Hektar großes Teilstück vom Gelände der Westfalenhütte von Thyssen-Krupp gekauft. Mit dem Bau des neuen Ikea-Logistikzentrums sind dann insgesamt 40 Prozent des Geländes belegt.

Das Online-Geschäft wiederum wird nicht von Ikea selbst, sondern vom französischen Logistikkonzern ID Logistics übernommen, die Mieter in dem Gebäude sind. Das Unternehmen zählt mit weltweit 15.000 Mitarbeitern zu den führenden Logistikkonzernen aus Frankreich.

/ Geschrieben von Christian Laude




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