Weniger lange warten bei der Post oder die Dauer des Besuchs zumindest besser einschätzen können – das soll jetzt mit einer neuen Funktion möglich werden. 

Filiale der Deutschen Post
Deutsche Post DHL Group

Die sogenannte Stoßzeitenanzeige der Deutschen Post DHL Group soll potenziellen Postfilialen-Besucherinnen und -Besuchern jetzt anzeigen, wie stark die Schalter zu einer bestimmten Uhrzeit frequentiert sind. 

Nutzbar ist das Service-Angebot über den Standortfinder www.deutschepost.de/standorte des Brief- und Paketdienstleisters. So können in dem Tool nicht mehr nur Briefkästen, Packstationen, Paketshops und Filialen in der Nähe gefunden werden, sondern künftig auch deren Auslastung angezeigt werden. 

So funktioniert die Stoßzeitenanzeige

Stoßzeitenanzeige im Standortfinder der Post
Deutsche Post DHL Group

Der jeweilige Auslastungsgrad wird nach dem Ampelsystem angezeigt: Bei Grün ist eher wenig los, bei Rot muss mit vielen Besuchern gerechnet werden, die ebenfalls in der Postschlange warten. Aktualisiert werden soll die Stoßzeitenanzeige regelmäßig, „auf Grundlage der Erfahrungswerte“, heißt es in der entsprechenden Ankündigung des Bonner Konzerns.  

Mit dem Service solle die Kundschaft die Filialbesuche besser planen und langes Warten vermeiden können: „Wer vorab weiß, mit welcher Wartezeit zu rechnen ist, kann besser planen und gelassener reagieren. Kundinnen und Kunden empfinden Wartezeiten nicht immer gleich lang. Stehen sie zum Beispiel unter Zeitdruck, scheint die individuell gefühlte Wartezeit länger als die tatsächliche“, erläutert Philipp Janßen, Teamleiter Kundenerlebnis Filiale/Packstation von Deutsche Post DHL. 

Neben einer höheren Kundenzufriedenheit soll das neue Angebot auch dazu beitragen, dass die Filialbetreibenden personelle Ressourcen besser steuern und bei typischerweise höherem Andrang gegebenenfalls mehr Schalter besetzen können. Kundinnen und Kunden können die Services in den Filialen zudem bewerten, indem sie einen QR-Code auf der Rückseite des ausgegebenen Kassenbons nutzen.

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/ Geschrieben von Hanna Behn

Kommentare

#2 Dirk 2022-06-23 10:57
Viel schlimmer sind die aktuellen Personalproblem e in den Filialen - die ja inzwischen fast nur noch unter Postbank firmieren, aber in der Realität eigentlich nachwievor zu 90% Paket-Ausgabe und Annahmestellen sind.
Hier in Leipzig ist es mittlerweile Standard, dass auch große Filialen oft nur noch stundenweise geöffnet haben, mal vormittags, mal nachmittags, Samstags auch mal gar nicht.. Je nachdem, wie sie jeweils ihren Schichtplan zusammenkriegen , jede Woche anders. Da kann sich kein Mensch drauf einstellen, und man steht regelmäßig vor verschlossenen Türen.
Als DPAG/DHL-Kunde muss man wirklich dankbar dafür sein, wenn man zum Betriebsergebni s beitragen darf.
#1 H.Schön 2022-06-23 10:18
Es ist klar das die Post / DHL das Problem nicht an der Wurzel anpackt! Immer mehr Pakete und Sendungen aber nicht mehr Personal! Personelle Ressourcen besser steuern ist in dem Zusammenhang meiner Meinung nach ein Witz!



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