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Es sei ein Zeichen für den Standort Deutschland, heißt es von Amazon. Das US-Unternehmen möchte in den nächsten Monaten fast eine Million Euro in das Leipziger Logistikzentrum investieren und dort die Fördertechnik ausbauen. Dann sollen mehr Pakete noch schneller verarbeitet werden können. Schon heute sind es an manchen Tagen 100.000 Pakete.

Amazon investiert in Leipziger Logistikzentrum.

(Bildquelle Amazon Packaging : Nic Taylor via Flickr, Ohne Änderungen, bestimmte Rechte vorbehalten)

Der Logistikstandort von Amazon in Leipzig wird modernisiert. Amazon hat jetzt bekanntgegeben, in den nächsten Monaten in sein Leipziger Logistikzentrum 900.000 Euro investieren zu wollen. Amazon möchte in Leipzig die Bestellungen noch schneller bearbeiten können. Von Amazon selbst wird die Investition als politisches Statement genutzt, man investiere in den Standort Deutschland.

Fast eine Million Euro für bessere Fördertechnik

„Diese Investition ist ein klares Signal von Amazon zum Standort Deutschland und Leipzig“, sagte Dietmar Jüngling, Geschäftsführer von Amazon Leipzig in Bezug auf die Investition. Konkret investiert Amazon in die Fördertechnik und will künftig Bestellungen in Leipzig noch schneller bearbeiten können. Welchen konkreten Typ von Fördertechnik Amazon zukaufen möchte, wurde nicht bekannt.

In Leipzig beschäftigt Amazon derzeit rund 2.000 Mitarbeiter, die nach Aussage von Amazon an manchen Tagen bis zu 100.000 Pakete zum Versand verarbeiten. Eröffnet wurde das Zentrum im Jahr 2006. Gerüchten zufolge könnte Amazon seinen Lebensmittel-Versand-Dienst Amazon Fresh in Leipzig starten.

Während Amazon seinen Leipziger Standort modernisiert, kritisiert die Gewerkschaft Verdi nach wie vor die aus ihrer Sicht zu geringe Bezahlung für die Logistikmitarbeiter. Jetzt droht der erste Streik am Standort von Amazon in Pforzheim. Verdi fordert, dass sich Amazon in Pforzheim den Tarifverträgen des baden-württembergischen Einzel- und Versandhandels anschließt, Amazon lehnt das wie seit Beginn des Streits mit Verdi ab.

 

/ Geschrieben von Giuseppe Paletta


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