Im Paketzentrum Greven ist für DHL ab sofort der neue „Mittelformatsorter“ im Einsatz. 

Scanner des Mittelformat-Sorters in Greven
Scannter des Mittelformat-Sorters in Greven / © Deutsche Post DHL Group

Durch den florierenden Online-Handel steigen die Sendungsmengen – und dabei sind immer öfter kleine und mittelgroße Pakete von A nach B zu befördern. Um die erhöhte Nachfrage zu bedienen, hat die Deutsche Post DHL Group (DPDHL) im Frühjahr Investitionen von 250 Millionen Euro in die neue Storiertechnik angekündigt. Jetzt nimmt die neue Technologie für die Mittelformatsortierung und bundesweit erste dieser Art den Betrieb auf. 

„Wir möchten auch bei stark steigenden Sendungsmengen die Pakete unserer Kunden gewohnt zuverlässig und schnell bearbeiten. Deshalb erweitern wir deutschlandweit unsere Sortierkapazität. Die neue Sortiertechnik im Paketzentrum Greven ist dabei ein wesentlicher Baustein. Auch im diesjährigen Vorweihnachtsgeschäft mit traditionell hohen Paketmengen wird der neue Mittelformatsorter eine wichtige Ergänzung unseres Paketnetzes sein“, so Tobias Meyer, Konzernvorstand für den Post- und Paketbereich, zum Betriebsstart.

Zusätzliche Abwicklung von 14.000 Paketen pro Stunde 

Entwickelt wurde die neue Technologie vom Intralogistik-Hersteller Beumer, sie wird künftig im neuen 126 x 35 Meter großen Anbau des Paketzentrums in Greven die kleinen und mittelgroßen Pakete bearbeiten. Durch die Inbetriebnahme enstehen in der Region rund 100 neue Arbeitsplätze. 

Mittelformat-Sorter in Greven, DPDHL
Mittelformat-Sorter in Greven / © Deutsche Post DHL Group

Vor allem aber erweitert DPDHL damit die eigenen Sortierkapazitäten: In Greven können durch den Mittelformatsorter 14.000 Sendungen pro Stunde mehr abgefertigt werden. Die Kapazität des gesamten Standortes erhöht sich damit auf 46.000 Pakete pro Stunde. Insgesamt könne der Konzern im Vergleich zum Vorjahr bundesweit 160.000 Päckchen und Pakete pro Stunde abwickeln.

Bis 2023 soll die Technologie dann auch auf acht weitere Standorte ausgedehnt werden, darunter Regensburg, Speyer, Neuwied und Neumünster. Mitte des Jahres erklärte der Logistiker zudem, Briefzentren mit Multiformat-Sortern auszustatten, um auch in diesen auf die steigenden Mengen an Maxibriefen und Päckchen zu reagieren.

/ Geschrieben von Hanna Behn




Kommentar schreiben

Sicherheitscode
Captcha aktualisieren