Auch in diesem Jahr stellt sich KEP-Dienstleister Hermes auf Rekordmengen zum Weihnachtsgeschäft ein – und fühlt sich gut vorbereitet.

Hermes-Bote mit Weihnachtspaket
© Hermes / Willing-Holtz

In den Monaten Oktober bis Dezember wird der Logistiker voraussichtlich insgesamt etwa 137 Millionen Päckchen und Pakete befördern. Das wären noch einmal 9 Prozent mehr als im Vorjahresquartal, in dem bereits, insbesondere coronabedingt, neue Lieferrekorde erreicht wurden – in der stärksten Kalenderwoche 51, stellte Hermes fast zwölf Millionen Sendungen zu. In diesem Jahr rechnet das Unternehmen an Spitzentagen mit bis zu 3 Millionen Paketen. 

„Wir sind für das zweite Weihnachtsgeschäft unter Pandemiebedingungen gut gewappnet“, erklärt Olaf Schabirosky, CEO Hermes Germany. „Nicht zuletzt dank unserer kontinuierlichen Weiterentwicklungen im digitalen Bereich und bei der nachhaltigen Optimierung der Letzten Meile sowie unserer stetig modernisierten Standorte werden wir auch in diesem Jahr unseren Teil dazu beitragen, dass die Menschen zuverlässig mit ihren Päckchen und Paketen beliefert werden.“ 

15.000 Angestellte für die Zustellung im Einsatz

Um die Rekordmehrmengen auch in diesem Jahr zu bewältigen, hat der Logistiker aufgestockt: So werden sowohl im Bereich Zustellung als auch für den Umschlag in Logistikzentren und Depots 3.500 zusätzliche Arbeitskräfte eingesetzt – mit befristetem Arbeitsvertrag oder über tarifgebundene Zeitarbeitsfirmen. Insgesamt werden 15.000 Beschäftige allein in der Zustellung mitwirken. Und auch die Fahrzeugflotte wird aufgestockt: 3.900 weitere Fahrzeuge werden die Sendungen befördern. Für die Lieferungen werden auch neue Tools, etwa für eine digital unterstützte Tourendisposition oder Tourensortierung, genutzt. Sogar Routen sollen nunmehr digital geplant werden sowie mehrsprachige Handscanner zum Einsatz kommen, um die Effizienz zu erhöhen.

Ebenso hat Hermes die Sortierkapazitäten in seinen Logistikzentren deutlich erhöht: In Berlin-Brandenburg wurde die tägliche Sendungsabwicklung um 30 Prozent gesteigert. Mit Ludwigsfelde wurde zudem innerhalb von acht Wochen ein neuer Standort ins Netzwerk aufgenommen, der sich um sperrigere Sendungen kümmert, die nicht über Sortieranlagen abgefertigt werden können. 

Peak-Zuschlag für Geschäftskunden

In enger Abstimmung mit dem Handel prognostiziert Hermes seit Monaten, wie hoch die Mengen zum Weihnachtsgeschäft werden, um entsprechenden Kapazitäten vorhalten zu können. Um die dadurch entstehenden höheren Kosten abzufedern, müssen Geschäftskunden einen Peak-Zuschlag zahlen. Private Pakete bleiben zuschlagsfrei. Auch in diesem Jahr wird der Peak-Zuschlag bis zum 31.12. gelten und bei Standardsendungen 0,25 Euro je Sendung betragen.

Abgabefristen für private Weihnachtspakete

Private Pakete, die mit Hermes innerhalb Deutschlands versendet werden sollen und pünktlich unterm Weihnachtsbaum landen sollen, müssen bis zum 20.12.2021 (Ladenschluss) in einem der über 16.000 PaketShops in Deutschland abgegeben werden. Ebenfalls am 20.12. endet die Frist zur Abholung von schwerem Reisegepäck sowie Paketen an der Haustür – Abholungen sollten bis einschließlich 19.12. (bis 20 Uhr) online oder über den Kundenservice beauftragt werden. Für den EU-Versand gilt als Stichtag der 14.12. 

Für alle fristgemäß abgegebenen Sendungen erfolge ein pünktlicher Zustellversuch bis Heiligabend. 

/ Geschrieben von Hanna Behn




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