In Indianapolis kam es auf dem Gelände eines FedEx-Logistikzentrums zu Schüssen. Mindestens acht Menschen, darunter der mutmaßliche Schütze, verloren dabei ihr Leben.

Polizeiwagen
Nick Starichenko / Shutterstock.com

Am Donnerstag kam es zu Schüssen am FedEx Ground Plainfield Operations Center nahe des Flughafens der US-Metropole Indianapolis. Wie Genae Cook, Sprecherin der örtlichen Polizei, dem IndyStar zufolge erklärte, seien dabei acht Menschen getötet worden. Die Opfer seien tot vorgefunden worden und hätten Schussverletzungen gezeigt, so Cook. Auch der mutmaßliche Schütze befinde unter den Todesopfern – er habe sich offenbar das Leben genommen.

Acht Tote und mehrere Verletzte

Neben den Todesopfern seien noch weitere Verletzte zu beklagen, die sich derzeit in örtlichen Krankenhäusern in Behandlung befänden. Einige Verletzte seien selbst zu den Kliniken gefahren oder gelaufen, um sich versorgen zu lassen. 

Vier Opfer seien mit Krankenwagen abtransportiert worden, eines befinde sich in kritischem Zustand und wies Schussverletzungen auf. Die drei anderen mit den Krankenwagen transportierten Verletzten hätten „verschiedene andere Verletzungen“, erklärte die Polizei. 

Identifikation der Opfer dauert an

Cook bezeichnete den Vorfall als „Tragödie“ und „herzzerreißend“. Die Polizei richtete ein Zentrum ein, in dem sich Angehörige einfinden sollten, die ihre Familienmitglieder nicht erreichen können. Seelsorger stehen bereit, um Angehörigen von Opfern zu helfen. Die Identifikation der Todesopfer dauere allerdings noch an, ebenso wie die Benachrichtigung ihrer Familien.

Gleichzeitig ruft die Polizei auch die Verletzten, die sich nicht mehr auf dem Gelände befinden und selbst in Kliniken eingewiesen haben, dazu auf, sich zu melden. Die Polizei erhofft sich von ihnen auch weitere Informationen zu den Geschehnissen. 

FedEx zeigt sich „tief erschüttert und betroffen“

Es sei derzeit noch unklar, ob der Schütze ein Angestellter von FedEx war und was sein Motiv für die Tat gewesen sein könnte. Die Polizei gehe in jedem Fall nicht von einer anhaltenden Gefahr aus, da der mutmaßliche Täter sich das Leben genommen habe. 

FedEx zeigte sich „tief erschüttert und betroffen von dem Tod unserer Team-Mitglieder“. Das Unternehmen drückte allen Betroffenen und Angehörigen sein tiefstes Mitgefühl aus. Die Sicherheit der Mitarbeiter stehe an oberster Stelle und FedEx kooperiere mit den Polizeibehörden.

/ Geschrieben von Michael Pohlgeers





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