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Nach einem Ausbruch des Coronavirus in einem Logistiklager führt der Werkzeughändler Würth nun regelmäßige Tests ein. 

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Oliver Hoffmann / Shutterstock.com

Bei über 40 Angestellten, die in einem der Logistikstandorte des baden-württembergischen Unternehmens Würth arbeiten, war vergangene Woche das Coronavirus nachgewiesen worden. In drei Proben habe es sich dabei zudem um die ansteckendere, mutierte Form des Virus, B1.1.7, gehandelt. Betroffen ist von dem Ausbruch insbesondere die Region Hohenlohekreis. 

„Die Positiv-Testungen konzentrieren sich fast ausschließlich auf ein einzelnes Logistikzentrum“, erklärte eine Sprecherin des Konzerns gegenüber der Heilbronner Stimme.    Daraufhin sollen 1.000 Angestellte in der Logistik des Unternehmens Schnelltests unterzogen worden sein. Auch informierte der Händler umgehend die Behörden und half dabei, die Kontakte der Betroffenen zu verfolgen, die sich nun in häuslicher Quarantäne befänden.

Regelmäßige wöchentliche Testungen

Würth gab überdies bekannt, dass künftig in allen vier Logistikzentren sämtliche Beschäftigte mindestens einmal wöchentlich von ausgebildeten Ersthelfern getestet werden sollen, in sogenannten Schwerpunktbereichen könne dies auch häufiger der Fall sein. Die Tests werden in Eigenregie durchgeführt. Es kommen dabei Schnelltests zum Einsatz. Bis das Ergebnis vorläge, würden die Getesteten in einem dafür vorgesehenen Raum isoliert, melden dpa/Verkehrsrundschau

Der Betrieb laufe somit weiter, mit strengem Sicherheits- und Hygienekonzept, das unter anderem Temperaturmessungen und eine ständige Maskenpflicht vorsehe.

/ Geschrieben von Hanna Behn


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