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Im aktuellen Weihnachtsgeschäft mobilisiert die Deutsche Post DHL Group alle verfügbaren Kapazitäten. Aufgrund der hohen Paketmengen kann es teilweise zu Einschränkungen und Verzögerungen kommen.

Deutsche Post DHL Group
nitpicker/Shutterstock.com

Der Corona-Weihnachtsstarkverkehr hält die Deutsche Post DHL Group weiterhin auf Trab. Bereits in den vergangenen Wochen wurden Rekordwerte bei den Paketmengen verzeichnet, durch den jetzt beschlossenen neuen harten Lockdown und den Schließungen zahlreicher Geschäfte werden sich Konsumenten noch stärker dem Online-Handel zuwenden und die Sendungsmengen noch höher ansteigen als bisher, so die Prognose des Bonner Logistikers.

„In der letzten Woche haben wir an drei aufeinander folgenden Tagen jeweils über 11 Millionen Pakete transportiert, sortiert und zugestellt – das waren die bisher drei volumenstärksten Tage unserer Unternehmensgeschichte und allein in einer Woche insgesamt 56 Millionen Pakete national“, wie Tobias Meyer, Konzernvorstand Post & Paket Deutschland in einer aktuelle Geschäftskundeninformation schreibt.

Leistungsfähigkeit bislang stabil

Trotz der riesigen Paketmengen konnte die DPDHL bislang ihre Leistungsfähigkeit stabil aufrecht erhalten, das liegt vor allem am zusätzlichen Personal, Fahrzeugen, Rollbehältern und Wechselbrücken. Auch der 24-stündige Dauerbetrieb in den Paketzentren konnte dazu beitragen. Diese Maßnahmen will der Konzern nun nach eigenen Angaben auch weit bis in das neue Jahr fortführen, man rechnet mit Starkverkehr bis in den Februar 2021.

Dennoch müssen Kunden aktuell mit einigen Einschränkungen und Verzögerungen rechnen. Zwar konnte man „grundsätzliche Laufzeitverzögerungen weitestgehend vermeiden“, an einigen Tagen mussten die Sonderabholungen aber gebietsweise ausgesetzt werden, so die Deutsche Post DHL Group im Schreiben.

Einschränkungen bei Auslandssendungen

Der größtenteils reibungslose Ablauf bei den nationalen Produkten kann aktuell bei den Auslandssendungen allerdings nicht gewährleistet werden. „Im Export haben mehrere Zustellpartner – aufgrund der Auswirkungen der Pandemie und der Überlastung der Netzwerke im eigenen Land – Pakete nicht mehr annehmen können. In diesen Fällen sind wir zu vorübergehenden Einschränkungen gezwungen“, so Tobias Meyer zur aktuellen Situation.

Aktuelle Beschränkungen für den internationalen Paketversand innerhalb Europas gibt es zur Zeit nach Belgien, Frankreich, Griechenland, Irland, Irland und die Tschechische Republik. Hier gibt es einen Annahme- und Ableitungsstopp für Sendungen, die die Maximalmaße von 40 x 40 x 40 cm überschreiten. Für Belgien und die Tschechische Republik gelten die Maximalmaße von 60 x 60 x 60 cm.

Alle aktuell gültigen Regelungen stellt die Deutsche Post DHL Group außerdem unter www.dhl.de/coronavirus oder www.deutschepost.de/coronavirus zur Verfügung.

/ Geschrieben von Corinna Flemming


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