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Die DHL will das Netz der eigenen Packstationen verdoppeln und in den kommenden Jahren mehr als 12.000 Automaten in ganz Deutschland betreiben.

Packstation
© Deutsche Post DHL Group

2003 hat die Deutsche Post DHL Group den Packstationsservice erstmals in Deutschland eingeführt. Inzwischen stehen mehr als 6.000 Automaten im gesamten Bundesgebiet, bis 2023 soll die Anzahl auf rund 12.000 Paketstationen verdoppelt werden, wie das Unternehmen jetzt bekannt gab. Bereits bis Ende 2022 sollen eine Million Paketfächer zur Verfügung stehen.

Besonders in der Coronakrise haben viele Kunden die Boxen zum Versenden und Empfangen von Paketen genutzt. „Zudem sehen wir auch bei unseren Partnern, zum Beispiel aus dem Einzelhandel, Personennahverkehr und von Immobilienunternehmen, ein großes Interesse, Packstationen an ihren Standorten aufzustellen. Gerade in Zusammenarbeit mit Nahverkehrsunternehmen kann dadurch ein umweltfreundliches und verkehrsentlastendes System der Paketversorgung entstehen“, wie Tobias Meyer, Konzernvorstand Post & Paket Deutschland der Deutsche Post DHL Group bestätigt.

Neue Standorte in der Stadt und auf dem Land

Bereits jetzt ist das Netz der DHL-Paketboxen weit verbreitet, fast jeder zweite Haushalt in Deutschland kann eine Packstation im Umkreis von einem Kilometer erreichen. Mit dem Ausbau in den kommenden Jahren sollen die Entfernungen noch einmal verkürzt werden. Die neuen Standorte der zusätzlichen 6.000 Automaten sollen sich sowohl in der Stadt als auch auf dem Land befinden, sodass auch in weniger dicht besiedelten Gebieten Kunden den kostenlosen Packstationsservice nutzen können.

App-gesteuerte Variante auf dem Vormarsch

An rund 200 Standorten wird die Deutsche Post DHL Group eine rein App-gesteuerte Variante der Paketboxen errichten. Diese wurde bereits Anfang des Jahres vorgestellt und benötigt keinen Display, da der Kunde den Automaten ausschließlich mit seinem Smartphone bedient. „Wir haben seit Jahresanfang 20 App-gesteuerte Packstationen in Köln und Koblenz intensiv getestet und die Rückmeldung der Kunden ist sehr positiv. Die allermeisten Packstationskunden sind mit der Nutzung von Apps auf ihrem Smartphone bestens vertraut. Wir gehen aktuell davon aus, dass von den 12.000 Packstationen im Jahr 2023 voraussichtlich etwa jede dritte eine App-gesteuerte sein wird“, so Meyer weiter.

Die Mehrheit dieser Automaten ist mit Solarzellen ausgestattet, sodass sich diese komplett selber versorgen. „Da wir keine externe Stromquelle mehr benötigen, können wir die Packstation jetzt auch an Orten aufstellen, wo dies vorher nicht möglich gewesen wäre. Wir werden unseren Service damit noch näher zu unseren Kunden bringen und klimafreundlicher machen“, erklärt der Post-Vorstand.

/ Geschrieben von Corinna Flemming


Kommentare

#1 oejendorfer 2020-11-18 18:56
Das ist eine feine Sache mit den Packstationen, nur macht sie uns Händlern doppelt arbeit.
Wir Händler benötigen von dem Kunden zur Rechnungserstel lung immer noch zusätzlich seine Postanschrift, da eine Packstation keine R3g2kmechnungsa dresse ist.
Leider sendet auch ebay uns Händlern immer nur die Adresse der Packstation - ist ja auch nicht falsch -
nur müssen wir immer per email die Postadresse des Kunden anfordern.

tschüs
Wolfgang K



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